Das musst du unbedingt lesen: Die Top 10 Regeln für erfolgreiches Trading.  
 






Um als Trading Anfänger schnell in die Erfolgsspur zu kommen, brauchst du die richtigen Leitplanken. Dieser Beitrag zeigt sie dir Schritt für Schritt auf und achtet ebenso auf Dinge, die du nicht anwenden darfst, wenn du erfolgreich traden willst.

Für Trading Anfänger vermittelt der Börsenhandel den Reiz des schnellen Geldes, ohne großen Aufwand und persönliche Investitionen.

Jedoch weiß jeder erfahrene Trader: Die Realität sieht ganz anders. Die Grenze zwischen dem, was durch Daytrading, Swingtrading und Co. möglich ist und dem, was an persönlichen Ressourcen investiert werden muss, um es tatsächlich zu erreichen, ist in der Regel ziemlich heftig.

In dieser Lektion geht es darum, wie du als Trading Anfänger schnell Fortschritte erzielst und nicht unbedingt darum, wie du als Trader schnelles Geld verdienen kannst bzw. wirst.

Dies sind zwei völlig verschiedene Dinge und es ist wichtig, dass du den Unterschied verstehst, wenn du in dieser Branche wirklich einmal Geld verdienen willst.

Was bedeutet „Trading Erfolg“ wirklich?

Der erste Schritt zur Beschleunigung des Handelserfolgs besteht darin, sicherzustellen, dass man bereits als Einsteiger versteht, was den Handelserfolg eigentlich ausmacht.

Auf den ersten Blick denken beginnende Trader, dass „Erfolg“ gleichbedeutend mit Geld ist, und zwar schnell. Am langen Ende stimmt es auch, doch das Mindset muss von Anfang an auf eine ganz andere Komponente gelegt werden: Risikomanagement!

Ein klares und sauberes Risikomanagement muss von Anfang an gegeben sein. Dazu gehören zu Beginn kleinste Positionsgrößen, ein absolut niedriger Hebel und diszipliniertes Stop Management.

Wird nur eine der drei Parameter vernachlässigt, wirst du bzw. dein Konto sang- und klanglos untergehen!

Dazu ein Beispiel:

Ich habe einem befreundeten Trader Kollegen das Trading von Stunde 1 an beigebracht. Ich habe ihm folgendes gesagt:

„Ich hatte lange Zeit und besonders in meinen ersten Monaten keinen Mentor. Ich war mir selbst ausgeliefert und habe in wenigen Wochen einen 5-stelligen Betrag „verzockt“! Willst du das auch erleben?

Du kriegst von mir die Vorgabe, solange mit den allerkleinsten FX Positionen zu handeln (0,01 LOT), bis du über mehrere Wochen nicht mehr als 10% Drawdown erzielst. Verstößt du gegen diese Regel, ist die Mentorenzeit vorbei“.

Er hat meine Worte sehr ernst genommen und als Belohnung war sein Konto niemals großer Volatilität ausgesetzt und er lernte schneller als alle anderen Trading Anfänger, die ich kenne.

Anhand des Beispiels will ich dir deutlich machen, dass es nicht darum geht, sein komplettes Kapital (oder auch nur 50%) pro Trade zu riskieren, um in 5 Minuten eine Kontoverdopplung zu erzielen.

Vielmehr geht es darum, in den ersten Monaten und Jahren eine Trading Strategie zu entwickeln, die zu dir als Trader passt, sowie die unterschiedlichsten Emotionen im Trading zu begreifen. Denn diese werden kommen…

Nur wer sich, seine Emotionen und seine Verhaltensweisen im Trading kennt, kann daraus lernen und erfolgreicher Trader werden.

Diesen Lernprozess solltest du mit kleinem Tradingkapital angehen, denn du wirst dabei Geld verlieren. Diese Ausbildungskosten kannst du über das Risiko selbst bestimmen und in der Regel hast du ein natürliches Interesse daran, Kosten möglichst niedrig zu halten, oder?

Wenn ich also über Trading Erfolg spreche, dann meine ich folgendes.

Handelserfolg ist:

.. wenn ein Trading Anfänger sich Zeit nimmt und einen Plan entwickelt, um eine effektive Trading Strategie zu erlernen, einschließlich der Ein- und Ausstiegskriterien, des Geld- und Risikomanagements sowie der Beachtung und Würdigung der psychologischen Komponente.

Durch das kontinuierliche Dazulernen fügt sich mit der Zeit all dieses Wissen zu einer zusammenhängenden Einheit zusammen, das für den Trader sinnvoll ist und sein Mindset wachsen lässt.

Viele Trader geben an diesem Punkt übrigens auf, weil sie noch keine wirklichen monetären Fortschritte sehen und die Geduld verlieren.

Lass dir gesagt sein, die nachhaltigen Gewinne kommen erst nach Jahren des Lernens und Übens.

Der zweite wichtige Faktor für Trading Anfänger

Nachdem ich die Notwendigkeit des Risikomanagement im ersten Schritt angesprochen habe, geht es nun um den zweiten wichtigen Faktor: Disziplin.

Du musst diszipliniert und geduldig sein und dich zu jederzeit an deinen Handelsplan (Trading Setup) halten.

Dein Handelsplan ist nichts anderes als ein Regelwerk und zeigt dir auf, wann du einen Trade machst und wann du vom Markt gezielt fern bleibst. Er hilft, diszipliniert zu bleiben, und stellt dir ein tägliches Tradingkonzept zur Verfügung, um konstante Profite im Trading erzielen zu können.

Bis du deine Trading Strategie, bestehend aus Trading Stil, Trading Setup, Fachwissen und Risikomanagement erfolgreich erstellt hast, vergehen mitunter Jahre.

Mache dich nicht verrückt, wenn du nun merkst, dass du mit deinem 1000 EUR Konto Lichtjahre benötigen wirst, um vom Trading Leben zu können.

Es gibt definitiv Möglichkeiten, in wenigen Jahren als Vollzeittrader vom Trading Leben zu können. Dazu brauchst du nicht zwingend eigenes Geld, aber dazu später einmal mehr.

Der schnelle Weg zum Handelserfolg mag zunächst als der langsamste erscheinen. Wenn du es aber schaffst, über 1-2 Jahre erfolgreich zu handeln, bei niedrigstem Risiko, dann bist du für sehr viele Investoren interessant.

Jetzt solltest du dich voll und ganz auf die Erstellung der oben genannten Parameter fokussieren.

Was dich von diesem potenziellen Business Plan immer wieder abbringen wird ist deine Gier und die mangelnde Disziplin.

Weil Leute häufig Geld schnell im Markt verdienen möchten, wie wir oben besprochen haben, neigen sie dazu, ihren Emotionen zu folgen und diese Gefühle führen fast immer dazu, dass sie zu große Stückzahlen pro Trade nehmen und damit zu viel riskieren.

Diese Dinge führen nur dazu, dass du langfristig Geld verlierst, denn du wirst 2-3 mal Glück haben und Trades im guten Gewinn abschließen

Aber glaube mir, der Markt ist gnadenlos und holt sich das Geld in doppelter Größe von den Schwachen und Disziplinlosen zurück.

Die Möglichkeit des „Position Sizing“

Ich habe eben kurz die Möglichkeit des Kontowachstums mittels Fremdkapital erwähnt. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit.

Während dein Konto durch diszipliniertes Trading wächst, kannst du auch vorsichtig anfangen, höhere Positionsgrößen zu wählen.

Während Anfänger strikt nur 1% des Kontokapitals pro Trade riskieren sollten, um möglichst lange überleben zu können, können Fortgeschrittene auch mal 5-10% riskieren, wenn sie ein 5-Sterne-Setup erkennen.

Diese Erfahrung fehlt Anfängern aber meistens, daher nochmal meine Bitte: Gehe es langsam an und überlebe!

Du hast alle Zeit der Welt. Das schöne am Trading ist, dass man unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, etc. traden kann, wann und wie man möchte.

Wichtige Trading Regel

Es ist sehr verlockend, einen Handel zu schließen, sobald er für dich ein wenig Gewinn abwirft, besonders wenn du vor kurzem ein paar aufeinanderfolgende Verluste erlitten hast.

Mache dir aber auch klar, dass du dann konsequenterweise einen Trade, der schnell im Buchverlust landet, ebenso schnell schließen müsstest. Das machen die wenigsten, weil sie zu lange an schlechten Trades festhalten.

Die Faustformel lautet also:

„Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen.“

Das muss natürlich zu deinem Trading Stil (Scalping, Daytrading oder Swingtrading) passen, ist aber dennoch wichtig im Rahmen des Trade Managements.

Wie oft sollte man traden?

Einer der größten Wendepunkte in meiner Karriere als Trader war, als ich erkannte, dass ich, um erfolgreich zu sein, einfach weniger Trades am Tag durchführen sollte.

Meine schlechten Tage waren geprägt von 10-20 Trades, die selten begründet waren und auch nur am Anfang meinem Trading Setup entsprachen. Sobald ich aber einen Fehltrade hatte, wollte ich mir das Geld schnell zurückholen und habe irgendwelche Sinnlostrades platziert. Daraus entwickelte sich dann eine Abwärtsspirale.

Meine größten Gewinne und besten Trades waren und sind diejenigen, die sauber geplant waren, also meinem Regelwerk entsprachen und bei denen ich nicht jede Pip-Veränderung aktiv mitverfolgte.

Der Markt wird sich bewegen, aber du kannst nie wissen wie viel oder wie weit. Sobald du einen Trade platziert hast und dabei auch an Stop Loss und Take Profit gedacht hast, kannst du deine Zeit vor dem Bildschirm auf ein Minimum reduzieren.

Ich würde sogar so weit gehen und dir ein „Experiment“ vorschlagen.

Wenn du einen Trade planst und dieser inklusive Stop-Loss, angepasster Positionsgröße, und Exit-Level ausgeführt wird, darfst du dir die nächsten 7 Folgekerzen nicht anschauen.

Beschäftige dich in dieser Zeit mit sinnvolleren Dingen, als dem Nachverfolgen des Kursgezappels. Gehe nach diesem Muster mehrmals vor und schaue, wie sich deine Performance verändert hat.

Die Abwesenheit vom Bildschirm oder Smartphone hilft dir ebenfalls dabei, diszipliniert zu bleiben und weniger emotional auf Kursveränderungen zu reagieren.

Du merkst bis hierhin hoffentlich, dass Trading eine alltägliche Abarbeitung eines Handelsplans in einem Umfeld voller Ungewissheit ist.

Dabei sind wir selbst unser größtes Hindernis, um auf dem Markt so schnell wie möglich Geld zu verdienen. Nicht der Markt oder die bösen Big Boys. Nur wir selbst.

Fazit:

Diese Lektion hat dir einen kleinen Einblick in meine Lehren und meine Ansichten über Trading und den Handelserfolg gegeben.

Es ist ein kleiner aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wenn du diese Tipps beherzigst.

Stelle dir Trading Erfolg nicht als Einbahnstraße vor, die nur an Kontoständen gemessen wird.

Natürlich verfolgt jeder Trader tief im Inneren das Ziel der (finanziellen) Freiheit, aber letztendlich ist es ein langer Prozess, der ein wenig an den Jakobsweg erinnert.

Wer nicht die Ausdauer, Geduld und Disziplin mitbringt, wird es nicht schaffen, das übergeordnete, endgültige Ziel zu erreichen.

Wie ernst du dieses Thema nimmst, liegt an dir

Das musst du unbedingt lesen: Die Top 10 Regeln für erfolgreiches Trading.  
 





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