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Die 5 wichtigsten Volumen-Indikatoren im Trading

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Die 5 wichtigsten Volumen-Indikatoren im Trading

Die 5 wichtigsten Volumen-Indikatoren im Trading

On-Balance-Volume, Chaikin Money Flow und VWAP zählen zu den zugänglichsten Volumen-Indikatoren für Einsteiger, wobei On-Balance-Volume wegen seiner einfachen Additions- und Subtraktionslogik der beste Startpunkt ist. Volumen-Indikatoren verrechnen das gehandelte Volumen eines Basiswerts mit dessen Kursverlauf und sind damit eine objektivere Ergänzung zu rein kursbasierten Chart-Signalen, während TradingFreaks Einsteiger als Alternative zu unsortierten YouTube-Tutorials führt.

Im Folgenden stelle ich dir alle fünf Indikatoren vor (OBV, VPT, CMF, Klinger, VWAP), inklusive Herkunft, Berechnung und einem OBV-Rechenbeispiel für drei Handelstage.

Volumen-Indikatoren sind technische Werkzeuge, die das gehandelte Volumen eines Basiswerts mit dessen Kursverlauf verrechnen, um Trendstärke oder mögliche Trendumkehrungen sichtbar zu machen. Wer direkt einsteigen will, anstatt lange zu vergleichen, findet im kostenlosen Trading-Starterkurs eine strukturierte Lernreihenfolge für genau diese Grundlagen.

Fünf Formeln gleichzeitig lernen zu wollen, kostet Einsteiger oft Wochen an Recherche, ohne dass am Ende ein Trade folgt. Ein Blick auf die gesammelten Trading-Indikatoren zeigt, wie unübersichtlich das Thema wirkt, wenn alle Werkzeuge nebeneinanderstehen.

Wer mit On-Balance-Volume startet und die einfache Additions- und Subtraktionslogik verinnerlicht, gewinnt schneller Handlungssicherheit als bei allen fünf Formeln parallel.

Warum ist das Volumen relevant?

Das Volumen ist relevant, weil es dir eine vom Kurs unabhängige Bestätigung für die Stärke eines Trends liefert. Die meisten charttechnischen Indikatoren hängen ausschließlich von der Kursentwicklung ab, also von Eröffnung, Schlusskurs, Hoch und Tief. Das Handelsvolumen dagegen ist eine eigenständige Größe, für Käufe und Verkäufe identisch.

Für jeden Verkäufer, der sich von einem Basiswert trennt, gibt es einen Käufer, der ihn übernimmt. Ähnlich wie das Momentum gibt dir das Volumen einen Hinweis darauf, wie viel Kraft hinter einer Kursbewegung steckt. Diese Daten sind bei börsengehandelten Aktien leicht zu ermitteln, weil das gehandelte Volumen bei jeder Order zentral erfasst wird.

Kursbasierte Indikatoren vs. Volumen

Die durch Angebot und Nachfrage entstehenden Kurse hängen stark von der Marktstimmung ab, deutlich stärker als vom reinen Handelsvolumen. Trotzdem bleibt das Volumen die neutralere Meldegröße, denn sie zählt Stückzahlen, unabhängig davon, ob der Kurs steigt oder fällt.

Genau das macht sie zu einer sinnvollen Ergänzung für kursbasierte Chartanalyse, weil sie dir eine zweite, unabhängige Bestätigung liefert.

Angebot, Nachfrage und Marktstimmung

Im Chartfenster lässt sich das Volumen parallel zur Kursentwicklung als fortlaufender Graph anzeigen. Diese Darstellung macht die Beziehung zwischen Kurs und Handelsaktivität sofort sichtbar.

Wenn beide Werte in dieselbe Richtung laufen, bestätigt das einen Trend. Weichen sie voneinander ab, ist das ein erstes Warnsignal, welches du im nächsten Abschnitt genauer kennenlernst.

Wie hilft dir das Volumen bei der Trendanalyse?

Das Volumen hilft bei der Trendanalyse, weil es zeigt, ob ein Kursverlauf von echter Handelsaktivität getragen wird oder nicht. Bei eindeutigen Trends beobachtest du meist eine parallele Entwicklung von Volumen und Trendrichtung. Beispielsweise wirkt ein Aufwärtstrend mit steigendem Volumen stabiler als einer mit sinkendem Volumen.

Hohes Handelsvolumen kann eine Trendbestätigung signalisieren, während niedriges Volumen häufig auf mangelndes Interesse oder Unsicherheit im Markt hindeutet. Volumen-Indikatoren werden deshalb häufig gemeinsam mit Trendstärke-Indikatoren wie der ADX/DMI-Strategie genutzt, um eine Divergenz zusätzlich zu bestätigen.

Was ist eine Volumen-Divergenz?

Sinkt das Volumen bei steigenden Kursen, oder steigt es bei fallenden Kursen, spricht man von einer Divergenz. Sie kündigt nicht selten eine Trendumkehr an, weil sie zeigt, dass immer weniger Marktteilnehmer die Bewegung tatsächlich mittragen. Das frühzeitige Erkennen dieser Divergenzen ist das Hauptziel beim Einsatz von Volumen-Indikatoren, bevor sich die Umkehr im Kursverlauf selbst zeigt.

Die 3 wichtigsten Volumen-Indikatoren für Einsteiger

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, orientiere dich zuerst an diesen drei Indikatoren. Sie gelten als am zugänglichsten für den Einstieg, weil sie ohne komplizierte Zwischenschritte auskommen.

  1. On-Balance-Volume (OBV): Reine Addition oder Subtraktion des Tagesvolumens je nach Kursrichtung, die einfachste Rechenlogik der fünf Indikatoren.
  2. Chaikin Money Flow (CMF): Ein einzelner positiver oder negativer Wert, direkt als Kauf- oder Verkaufssignal interpretierbar.
  3. VWAP: Ein einziger Durchschnittspreis-Wert mit klarer Über- oder Unterbewertungs-Interpretation, meistgenutzt von professionellen Händlern.

„Die Coachings sind strukturiert und auch für Anfänger leicht verständlich.“ - Norbert Korn on Trustpilot

1. On-Balance-Volume (OBV)

On-Balance-Volume setzt Preis und Volumen ins Verhältnis zueinander und misst damit die relative Stärke eines Basiswerts. Er zählt zu den ältesten Volumen-Indikatoren überhaupt.

Definition & Herkunft

Joseph Granville veröffentlichte die Technik bereits 1963 im Buch „Granville's New Key to Stock Market Profits“. Er basiert auf der Annahme, dass steigendes Handelsvolumen einen Aufwärtstrend anzeigt, während sinkendes Volumen auf einen Abwärtstrend hindeutet.

Berechnungslogik

Ist der Schlusskurs höher als am Vortag, addierst du das Tagesvolumen zum OBV. Ist er niedriger, subtrahierst du es. Ein steigender OBV zeigt zunehmendes Volumen mit überwiegendem Kaufinteresse, ein fallender OBV überwiegendes Verkaufsinteresse.

Auch Divergenzen lassen sich so erkennen. Wenn der OBV ein höheres Hoch erreicht, während der Kurs ein niedrigeres Hoch bildet, deutet das auf eine mögliche Umkehr hin. Erreicht der OBV umgekehrt ein niedrigeres Tief bei einem höheren Kurs-Tief, gilt dasselbe in die andere Richtung.

OBV-Beispiel in 3 Handelstagen

Zum Beispiel, (es handelt sich nicht um reale Marktdaten) an Tag 1 schließt ein Basiswert bei 50,00 EUR, Volumen 10.000 Stück, OBV-Startwert 10.000. An Tag 2 steigt der Schlusskurs auf 51,20 EUR bei 8.000 Stück Volumen, also addierst du: 10.000 + 8.000 = 18.000.

An Tag 3 fällt der Kurs auf 50,80 EUR bei 6.000 Stück Volumen, du subtrahierst also: 18.000 - 6.000 = 12.000. Die reine Additions- und Subtraktionslogik macht dieses Beispiel in wenigen Minuten nachvollziehbar, ganz ohne Taschenrechner-Formeln.

OBV Indikator
Quelle: Tradingview

2. Volume-Price-Trend (VPT)

VPT beurteilt das Verhältnis zwischen Handelsvolumen und Preis eines Finanzinstruments und kann potenzielle Wendepunkte identifizieren.

Definition

Der Indikator bestimmt, wie stark eine Preisbewegung tatsächlich vom Handelsvolumen getragen wird, und kann so potenzielle Wendepunkte im Markt anzeigen. Das unterscheidet ihn von reinen Kursindikatoren, die diese Information nicht liefern, weil sie ausschließlich Kursdaten verarbeiten und das Handelsvolumen komplett außen vor lassen.

Berechnung & Signale

VPT berechnet sich aus der prozentualen Veränderung des Schlusskurses gegenüber dem Vortag, multipliziert mit dem aktuellen Volumen und addiert zum vorherigen VPT-Wert. Steigt der VPT, überwiegt volumenbereinigter Kaufdruck, fällt er, überwiegt volumenbereinigter Verkaufsdruck.

Weil VPT den Preis direkt in die Formel einrechnet, reagiert er feiner auf kleine Kursänderungen als reine Volumenzähler wie OBV. Das macht ihn nützlich, wenn du kleinere Preisschwankungen innerhalb eines größeren Trends genauer einordnen willst, ohne gleich eine ganz neue Formel lernen zu müssen.

VPT Indikator
Quelle: Tradingview

3. Chaikin Money Flow (CMF)

Chaikin Money Flow misst die Kraft des Geldflusses in einer Aktie oder einem Markt über einen bestimmten Zeitraum.

Definition & Herkunft

Marc Chaikin, ein erfahrener Wall-Street-Analyst, entwickelte den Indikator. CMF vergleicht Tage mit positiven und negativen Kursveränderungen und gewichtet diesen Unterschied mit dem jeweiligen Handelsvolumen. Die Grundannahme dahinter ist, dass ein positiver Geldfluss in eine Aktie ein positives Zeichen für den zukünftigen Kursverlauf ist.

Anders als OBV, der nur addiert oder subtrahiert, bildet CMF also eine gewichtete Differenz über einen definierten Zeitraum. Das macht ihn etwas rechenintensiver, aber auch aussagekräftiger für die reine Geldfluss-Richtung.

Berechnung & Signale

Der CMF-Wert berechnet den Unterschied zwischen Tagen mit positiven und negativen Kursveränderungen unter Einbezug des Volumens. Ein positiver Wert bedeutet, dass mehr Geld in die Aktie fließt, ein negativer jedoch, dass mehr Geld abfließt.

Ein hoher CMF-Wert zusammen mit steigendem Kurs und starkem Unterstützungsniveau gilt als mögliches Kaufsignal. Ein niedriger CMF-Wert zusammen mit fallendem Kurs und schwachem Widerstandsniveau gilt als mögliches Verkaufssignal.

CMF Indikator
Quelle: Tradingview

4. Klinger-Volumen-Oscillator

Stephen J. Klinger entwickelte diesen Indikator, um das Verhältnis von Kauf- und Verkaufsvolumen in einem Zeitraum zu messen.

Definition & Herkunft

Die Annahme dahinter ist, dass steigendes Kaufvolumen ein bullishes Signal ist, während steigendes Verkaufsvolumen ein bearishes Signal. Der Indikator ist damit direkt auf die Käufer-Verkäufer-Dynamik eines Basiswerts ausgerichtet, anstatt nur die Gesamtsumme des Volumens zu betrachten.

Signale

Der Klinger-Volumen-Oscillator verdichtet Volumen und Trend in einer Oszillatorlinie. Ein Wert über null gilt als bullish, ein Wert unter null als bearish. Kombiniert mit einem positiven Trend wird ein positives Signal als starkes Kaufsignal gelesen, kombiniert mit einem negativen Trend ein negatives Signal als starkes Verkaufssignal.

Diese Kombination aus Vorzeichen und Trendrichtung macht den Indikator vor allem für die Bestätigung bestehender Trades interessant. Er eignet sich deshalb weniger als erster Einstiegspunkt und eher als zusätzliche Bestätigung, wenn du bereits mit OBV oder CMF arbeitest.

Klinger-Volumen-Oscillato
Quelle: Tradingview

5. VWAP (Volume Weighted Average Price)

VWAP berechnet den durchschnittlichen Preis eines Basiswerts anhand des Handelsvolumens und wird häufig von professionellen Händlern und institutionellen Anlegern genutzt.

Definition

VWAP zeigt dir, zu welchem durchschnittlichen Preis ein Basiswert innerhalb einer Periode tatsächlich gehandelt wurde, gewichtet nach Volumen statt nach reiner Zeit. Damit unterscheidet er sich von einem einfachen gleitenden Durchschnitt, welcher jeden Zeitpunkt gleich gewichtet.

Berechnung & Einsatzbereiche

Die Formel lautet: Preis mal Volumen aller Trades einer Periode, geteilt durch das Gesamthandelsvolumen dieser Periode. Ein niedriger VWAP kann auf Unterbewertung hindeuten, ein hoher auf Überbewertung. Ein häufiger Einsatzbereich ist die Identifizierung von Unterstützungs- und Widerstandsleveln.

Bewegt sich ein Basiswert nahe dem VWAP, gilt er als neutral. Fällt er darunter, spricht das für Unterbewertung, steigt er darüber, für Überbewertung.

VWAP Indikator
Quelle: Tradingview

Wie unterscheiden sich die 5 Volumen-Indikatoren?

Die folgende Tabelle fasst Kernidee und Einsatzbereich aller fünf Indikatoren zusammen, damit du sie direkt vergleichen kannst, anstatt jeden Abschnitt einzeln nachzuschlagen.

Vergleich: Name, Entwickler, Kernidee, Am besten geeignet für.
NameEntwicklerKernideeAm besten geeignet für
On-Balance-Volume (OBV)Joseph Granville, 1963Addiert oder subtrahiert Tagesvolumen je nach KursrichtungEinsteiger, einfachste Rechenlogik
Volume-Price-Trend (VPT)Nicht dokumentiertPreis mal Volumen summiert über eine Periode, Vergleich mit VorwertBestimmung von Bewegungsstärke und Wendepunkten
Chaikin Money Flow (CMF)Marc ChaikinDifferenz positiver und negativer Kurstage unter Einbezug des VolumensKauf- und Verkaufssignale, Einsteiger-Startpunkt
Klinger-Volumen-OscillatorStephen J. KlingerVerhältnis von Kauf- und Verkaufsvolumen als ProzentwertSignalbestätigung mit Trendrichtung
VWAPNicht dokumentiertPreis mal Volumen aller Trades geteilt durch Gesamtvolumen der PeriodeProfessionelle Händler, Unterstützungs- und Widerstandslevel

Volumen-Indikatoren richtig kombinieren

Volumen-Indikatoren liefern die verlässlichsten Signale, wenn du sie mit anderen Analysemethoden kombinierst, anstatt sie isoliert zu betrachten. Das zeigt dir mehr Zusammenhänge, als eine einzelne Kennzahl es je könnte. Ein einzelnes Signal kann täuschen, mehrere unabhängige Bestätigungen zusammen senken dieses Risiko spürbar.

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Kerzenmuster und Fibonacci als Ergänzung

Eine bewährte Kombination sind die wichtigsten Kerzenmuster, die dir zusätzlich zum Volumen den Einstiegszeitpunkt innerhalb eines Trends präzisieren. So bestätigst du ein Volumensignal mit einem zweiten, unabhängigen Hinweis, anstatt dich allein darauf zu verlassen.

Mit welchem Indikator solltest du als Anfänger starten?

Starte mit On-Balance-Volume, weil seine Berechnungslogik reine Addition und Subtraktion des Tagesvolumens ist. Keine Produktbildung, keine Prozentwert-Transformation, keine Division wie bei VPT, Klinger oder VWAP. Das nimmt dir die Entscheidung ab, welchen von fünf identisch wirkenden Indikatoren du zuerst lernen sollst, und gibt dir stattdessen einen konkreten ersten Schritt.

„Als absolute Anfängerin war ich zwischenzeitlich überfordert, aber Sandra Suhr (Trading Coach bei TF) konnte mir dabei sehr gut helfen.“ - Melanie Wüstenhagen on Trustpilot

Sobald du OBV in deiner Chartsoftware aktiviert hast, ist der nächste sinnvolle Schritt, Fibonacci-Retracements als zusätzliches Einstiegswerkzeug zu lernen.

Warum OBV der einfachste Einstieg ist

OBV verlangt von dir nur zwei Entscheidungen pro Handelstag und zwar addieren oder subtrahieren. Diese Einfachheit macht ihn zum praktikabelsten ersten Schritt, bevor du dich an komplexere Formeln mit mehreren Rechenschritten wagst.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen OBV und VWAP?

OBV ist ein kumulativer Additions- und Subtraktionswert ohne eigenen Preisbezug, der nur zeigt, ob mehr Volumen auf Aufwärts- oder Abwärtstagen fiel. VWAP ist dagegen ein tatsächlicher, volumengewichteter Durchschnittspreis, den du direkt mit dem aktuellen Kurs vergleichst, um Über- oder Unterbewertung einzuschätzen. OBV beantwortet also, wohin das Volumen fließt, während VWAP zeigt, wo der aktuelle Kurs im Verhältnis zum gewichteten Durchschnitt steht, weshalb OBV für den Einstieg die einfachere Wahl bleibt.

Warum gibt es im Forexmarkt kein echtes Handelsvolumen?

Im Forexmarkt gibt es kein zentral erfasstes Gesamtvolumen, weil der Handel dezentral über Banken, Broker und andere Marktteilnehmer erfolgt. Plattformen zeigen deshalb meist nur Tick- oder brokerbezogenes Volumen, nicht das vollständige Marktvolumen. Bei börsengehandelten Aktien wird das Volumen dagegen an der jeweiligen Börse erfasst. Volumen-Indikatoren wie OBV oder CMF liefern deshalb bei Aktien ein vollständigeres Volumenbild als bei reinen Devisenpaaren.

Welcher Volumen-Indikator eignet sich für Anfänger?

On-Balance-Volume, Chaikin Money Flow und VWAP gelten als die drei zugänglichsten Startpunkte, weil sie ohne komplizierte Zwischenschritte auskommen. On-Balance-Volume ist die explizite Einstiegsempfehlung, weil seine Rechenlogik die einfachste der fünf Indikatoren ist und ohne Prozentwert-Transformationen oder Divisionen auskommt. Volume-Price-Trend und der Klinger-Volumen-Oscillator eignen sich besser für einen zweiten Lernschritt, sobald die Grundlogik sitzt.

Wie erkenne ich eine Volumen-Divergenz?

Eine Divergenz liegt vor, wenn sich Kurs und Volumen entgegengesetzt entwickeln, etwa wenn das Volumen sinkt, während die Kurse weiter steigen. Das kündigt häufig eine mögliche Trendumkehr an, noch bevor sie im Kursverlauf selbst sichtbar wird. Bei OBV konkret zeigt eine positive Divergenz ein höheres OBV-Hoch bei gleichzeitig niedrigerem Kurs-Hoch, während eine negative Divergenz ein niedrigeres OBV-Tief bei höherem Kurs-Tief bedeutet.

Was bedeutet ein hoher Chaikin Money Flow Wert?

Ein positiver CMF-Wert bedeutet, dass mehr Geld in die Aktie fließt als abfließt, was auf ein grundsätzlich positives Marktumfeld hindeutet. In Kombination mit einem steigenden Kurs und einem starken Unterstützungsniveau kann ein hoher CMF-Wert als mögliches Kaufsignal gelten, vorausgesetzt, weitere Faktoren wie Trendrichtung oder Kerzenmuster bestätigen das Bild zusätzlich. Isoliert betrachtet reicht ein einzelner CMF-Wert für eine Handelsentscheidung nicht aus.

Sollte ich Volumen-Indikatoren allein oder in Kombination nutzen?

Nutze Volumen-Indikatoren immer in Kombination mit anderen Indikatoren und Analysemethoden wie Kerzenmustern, Fibonacci-Retracements oder Trendstärke-Indikatoren wie ADX/DMI. So verstehst du den Markt besser, anstatt dich auf eine einzelne Kennzahl zu verlassen, die isoliert betrachtet auch falsche Signale liefern kann. Zwei voneinander unabhängige Bestätigungen senken das Risiko einer Fehlinterpretation spürbar, bevor du eine Trade-Entscheidung triffst.

Wichtige Begriffe

Handelsvolumen: Die in einem Zeitraum gehandelte Stückzahl eines Basiswerts. Sie ist unabhängig vom Kurs und für Käufe und Verkäufe identisch.

Divergenz: Eine Situation, in der sich Kurs und Volumen entgegengesetzt entwickeln. Sie kündigt häufig eine mögliche Trendumkehr an, bevor sich diese im Kursverlauf selbst zeigt.

Basiswert: Das gehandelte Finanzinstrument, zum Beispiel eine Aktie, ein Index oder ein Währungspaar. Alle fünf Indikatoren in diesem Artikel beziehen sich auf den Basiswert, den du gerade beobachtest.

Momentum: Ein Hinweis auf die Stärke einer Kursbewegung, ähnlich wie das Volumen. Beide Größen zeigen dir, wie viel Kraft hinter einer aktuellen Bewegung steckt.

Institutioneller Geldfluss: Die Handelsaktivität professioneller Händler und institutioneller Anleger, die VWAP unter anderem sichtbar macht.

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Quelle: TradingFreaks

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