In diesem Beitrag werde ich meine Erfahrungen zu Volumentrading, Open Range Breakout und Markttechnik Trading schildern und dir sagen, worauf es wirklich im Trading ankommt, wenn du damit Geld verdienen willst.

 

Als Trader brauchst du eine funktionierende Trading Strategie. Das ist den meisten klar und stößt auch auf allgemeine Zustimmung.

 

Besonders Leute, die sich für fortgeschritten halten, aber eigentlich noch keinen Monat positiv beendet haben, schreien extrem laut, welche Tradingstrategie „die Beste“ für Trader sei.

 

Alleine diese Aussage, dass es nur eine erfolgreiche Strategie geben kann, ist totaler Bullshit!

 

Es gibt disktretionäre Trader, die mit Ihrem Ansatz erfolgreich sind und viele, die es nicht sind. Es gibt Trader automatisierter Handelssysteme, die konstante Profite erzielen und wiederum andere (viele), die es nicht schaffen.

 

Bevor ich dir zeige, wo der Unterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Tradern liegt, gehe ich kurz auf die drei Strategien (Volumentrading, Open Range Breakout und Markttechnik) ein.

 

 

Erfahrungen mit Markttechnik Trading

Einer der bekanntesten Autoren aus der Trading-Branche ist Michael Voigt. Der Begriff der Markttechnik ist durch ihn lebendig geworden, denn er hat einige Bücher zu diesem Handelsansatz geschrieben.

 

Dabei ist die Markttechnik keine Erfindung von Voigt, sondern eine Ableitung der weltbekannten Dow-Theorie.

 

Ich habe neben dem „Großen Arbeitsbuch der Markttechnik“ alle Bücher der Serie „Der Händler“ gelesen und habe dadurch einen enormen Performance-Schub bekommen.

 

Dabei handel ich die Markttechnik gar nicht (mehr)! Wie kann das sein?

 

Zunächst einmal geht es bei der Markttechnik nicht nur um ein festes Regelwerk, dass dir sagt, „kaufe wenn x passiert und verkaufe, wenn y auftaucht“. Es geht vielmehr um einen festen Arbeitsstil und das richtige Mindset als Trader. Das Erkennen aber die wenigsten…

 

Die wichtigsten beiden Fragen der Markttechnik lauten:

  1. Wo entsteht Bewegung?
  2. Wer kauft nach mir?

 

Wer diese Fragen beantworten kann, findet einerseits vernünftige Trading Setups und versteht, welche Marktteilnehmer im jeweiligen Basiswert überhaupt mitmischen.

 

Aber! Ich glaube nicht daran, dass das bloße Handeln eines Punkt 2, also am lokalen Hoch- oder Tiefpunkt in Trendrichtung in allen Assetklassen erfolgsversprechend ist.

 

Im Aktienmarkt ist das durchaus noch möglich, im Devisenhandel aber nicht, denn hier gelten andere Gesetze aufgrund einer völlig verschiedenen Marktteilnehmerstruktur!

 

Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, als das Handeln eines Punkt 2. Es dient hier lediglich als Beispiel, denn es ist der beliebteste Ansatz unter Markttechnik Tradern.

 

Mir hat die Markttechnik geholfen, die Teilnehmerstruktur zu verstehen, das Zusammenspiel der Zeiteinheiten zu begreifen und was ein Chart letztendlich ausdrückt, nämlich die grafische Abarbeitung des Orderbuchs.

 

Die Bücher von Voigt zeigten mir zudem, welches Mindset und welchen Arbeitsstil professionelle Trader an den Tag legen. Davon habe ich einiges übernehmen können, was mir heute hilft, die nötige Disziplin mitzubringen und auf die wirklichen 5* Setups zu warten.

 

Als Fazit zur Markttechnik halte ich fest, dass mir die vielen Tipps & Tricks sowie der Schreibstil von Michael Voigt gut gefallen haben, der Handelsansatz aber nicht der heilige Gral ist und viele Fehlsignale produzieren kann, die Anfänger nicht immer direkt durchblicken, was schnell zu Frustration und einer erneuten Suche führen kann.

 

Erfahrungen mit Open Range Breakout Strategien

Die Open Range Breakout Strategie wird oft auf den DAX angewendet, es spricht aber nichts dagegen, sie auch auf andere Assets zu projezieren.

 

Genau genommen betrachtet man bei der DAX ORB die „Range“, also die Preisspanne zwischen 08:00 Uhr und 09:15 Uhr. Wenn der Kurs danach diese Zone nach oben hin verlässt wird Long gehandelt. Wenn der Kurs die Zone zuerst nach unten hin verlässt, wird entsprechend Short gehandelt. Als Take Profit und SL kann man viele Ansätze wählen. Im nachfolgenden Bild sieht man, dass das Take Profit die doppelte Range abbildet und der SL über der oberen Preiszone liegt. Das CRV liegt bei 2:1.

Damit ist die ORB vom Grundkonstrukt her, eine einfache Trading Strategie. Aber es bleiben dennoch Fragen offen. Warum ist diese Zone bzw die angegebene Zeit maßgeblich, wenn ein Asset doch von unglaublichen vielen Parametern wie Anleihen und Zinsen beeinflusst wird?

 

Ebenso muss man auch bedenken, dass nur ein Signal pro Tag geliefert wird und dass viele Trader das „Nichtstuen“ danach nicht aushalten können.

 

Andreas hat hier einen detaillierten Artikel über Breakout-Strategien verfasst.

 

 

Erfahrungen mit Volumentrading

 

Das Trendthema 2018. Volumentrading!

 

Endlich wurde der heilige Gral gefunden! Alle machen Gewinne! Oder doch nicht?

 

20 jährige Youtuber treiben nun diese Sau durchs Dorf und unsichere Tradingeinsteiger lassen sich begeistern!

 

Verstehe mich nicht falsch. Dieser Handelsansatz kann genauso funktionieren wie jeder andere. Ich möchte nur noch einmal klarstellen, dass einzig und allein der Trader dafür verantwortlich ist, ob eine erprobte Strategie erfolgreich umgesetzt wird, oder nicht.

 

Worum geht es also beim Volumen Trading und insbesondere dem Volumen Profile auf den FDAX?

Jeder kennt das Volumen, das man z.B. im Metatrader oft unterhalb des Charts findet. Dort sieht man die Umsätze innerhalb einer Periode und kann feststellen, ob in einer Periode viel oder wenig gehandelt wurde. Letztendlich ist das für die zukünftige Kursbewegung aber wenig aussagekräftig. Beim Volume-Profile nimmt man nun das gehandelte Volumen und trägt dieses an den Bereichen ab, wo es gehandelt wird.

Dazu benötigt man einen Zugang zu einer Börse und einer Time& Sales-Liste, wo man genau sehen kann, wie viele Aktien, Futures usw. zu einem gewissen Kurs gehandelt wurden. Daraus ergibt sich dann ein sogenanntes Volume Profile.

Das Volume-Profile beschreibt das gehandelte Volumen an einem bestimmten Preis. Üblicherweise wird das Volumen auf der Zeitachse abgetragen, so dass pro Kerze und pro Zeitpunkt ein bestimmter Wert angezeigt wird. Beim Volume-Profile wird die Preisachse genutzt, um pro Preis eine bestimmte gehandelte Kontraktzahl, bspw. im FDAX, zu berechnen.

Hierdurch ist zu erkennen, an welchen Marken viel Handelsaktivität und an welchen Marken wenig Handelsaktivität auftritt. Der Punkt mit der größten Handelsaktivität, also dem höchsten Volumen am Tag, wird Point of Control (POC) genannt.

Zudem werden oft zwei weitere Bereiche dargestellt, welche als ValueArea (VA) definiert sind. Innerhalb dieser Spanne werden 70% des Tagesvolumens gehandelt, wenn man die Voreinstellung nimmt. Oberhalb des POC und unterhalb des POC kann die ValueArea-Top (VAT) und die ValueArea-Bottom (VAB) eingezeichnet werden. Ein typischer Chart könnte dann folgendermaßen aussehen:

Volumen Trading DAX

Holger Breuer hat diese Strategie genauer unter die Lupe genommen.

Insgesamt wurden 1249 Handelstage betrachtet in denen der POC des Vortages in über 63% der Fälle erreicht, also wieder angelaufen wurde. Daraus kann man natürlich mehr machen, also eine Strategie entwickeln. Hier gibt es einen detaillierten Artikel dazu.

 

 

Worauf es im Trading wirklich ankommt:

Glaubt mir Freunde, es ist auf gut Deutsch gesagt „scheiß egal“, wie die Strategie heißt und wie viele Bücher dazu geschrieben wurden.

 

Der Mensch sehnt sich nach einfachen, aber funktionierenden Anleitungen, um mit möglichst wenig Aufwand den maximalen Ertrag herauszuholen (Min-Max-Prinzip).

 

Ich verstehe also, dass sich gerade Tradinganfänger euphorisch auf eine Strategie stürzen, die besonders oft beworben wird und mit denen alle „Kenner“ täglich Geld verdienen.

 

Ich schreibe es hier nochmal:

 

Eine Trading Strategie ist immer nur so gut, wie der dahinterstehende Trader.

 

Die „beste“ Strategie wird dir kein Geld bringen, wenn du mental nicht in der Lage bist, dich an die einfachsten Regeln wie Geduld und Disziplin zu halten.

 

  

Fazit:

 

Wir haben in unserem Blog alle genannten Trading Strategien in separaten Artikeln detailliert vorgestellt.

 

Damit möchten wir bezwecken, dass Trader, die noch auf der Suche nach einem zu ihnen passenden Handelsansatz sind, eine Idee bekommen, ob die jeweilige Strategie zu ihnen passt, oder nicht.

 

Ich handel keine der genannten Strategien. Meine Trading Strategie ist das Forex Newstrading, was ich von einem professionellen Hedgefondsmanager gelernt habe und was mir konstante Profite einbringt. Jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr.

 

Ich habe diesen Handelsansatz perfektioniert und bringe ihn heute in verschiedensten Formen Anfängern und Fortgeschrittenen bei, denn er funktioniert!

 

Um auch hier einen bessern Einblick zu bekommen, kannst du dir hier meinen Beitrag zum FX Newstrading durchlesen.

 

Du hast Fragen zu meiner Strategie oder allgemein zum Trading? Gerne stehe ich dir für ein kostenloses Telefonat zur Verfügung. Vereinbare hier einen Termin mit mir.

 

Bis in Kürze

Tim

 

Weißt du, welche 7 kritischen Fehler dein Tradingkonto gefährden?





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