Erfolgreiche Daytrader haben alle bei „Null“ angefangen und sich schrittweise weiterentwickelt. Hier bekommst du diverse Tipps, wie du deine Stärken richtig erkennst und gewinnbringend einsetzt.

Wir alle wollen uns im Trading ständig verbessern, aber wie können wir uns kontinuierlich weiterentwickeln? Dies erreichen wir, indem wir unsere Stärken ausbauen und an oder um unsere Schwächen herum arbeiten.

Das erste, was du tun musst, ist, brutal ehrlich zu dir selbst zu sein und nachfolgende Schlüsselbereiche zu überprüfen:

– Deine Gewinn- und Verlustbilanz

– Wie und wann handelst du? (Entry, Risiko und Exit)

– Was sind deine Stärken?

– Was sind deine Grenzen?

– Was musst du verbessern?

 

Sei ehrlich in der Bewertung.

Welche Art von Händler bist du? Daytrader oder Swingtrader?

Denke daran, dass einige Athleten Sprinter sind und andere Langstreckenläufer. Würden beide die Positionen tauschen, würden Sie kläglich scheitern. Genauso ist es im Trading. Wer Positionen nicht lange (aus-)halten kann, ist kein Swingtrader, sondern eher Daytrader. Mit beiden Stilen kann man genauso viel Geld gewinnen wie verlieren. Es gibt kein besser oder schlechter.

Du musst trainieren und entscheiden, welcher Handelsstil zu dir passt.

Sobald du dich nüchtern „bewertet“ hast, schaue dir an, wie Du deinen Handel auf die nächste Stufe bringen kannst.

Dazu benutzen wir einleitend ein Tool, was viele Top Performer aus Sport und Wirtschaft nutzen. Die Macht der Visualisierung.

  1. Stelle dir möglichst genau vor, wie der Trader, der du sein möchtest, aussieht. Wie würdest du dich verhalten? Wie würdest du handeln? Stelle dir nun vor, dass der Trader eine Punktzahl von 100 erhält.
  2. Bewerte nun, welche Punktzahl du von 100 Punkten erreichen würdest?
  3. Frage dich dann, wie du zu Punkt 2 gekommen bist? Wie bist du zu dem Trader geworden, der du jetzt bist?
  4. Jetzt erkläre dir selbst, wie du deine Punktzahl um nur 5 Punkte verbessern kannst.

 

Wir können uns dann auf unsere Stärken konzentrieren und um unsere Schwächen herum arbeiten.

Nun kann ich dir hier viel erzählen was du tun und lassen solltest, aber bitte höre auf meine Worte:

Deine Versuchung wird sein, dich nur auf deine Schwäche zu konzentrieren. Tu es nicht. Auch wenn du überall ließt, dass du deine Schwächen abstellen musst, so macht es Sinn, den Fokus und die Energie auf den Ausbau der Stärken zu legen.

Wenn deine Schwächen allerdings so elementare Kategorien wie das Risikomanagement betreffen, dann solltest du hier tatsächlich überlegen, wie du dich disziplinierter an deine Stopps und Positionsgrößen hältst.

Wenn es aber darum geht, dass dir jemand sagt: „Du musst Swingtrader werden“, dann höre nicht auf ihn.

Ich selbst bin kein allzu geduldiger Mensch, wenn ich einen Trade eröffnet habe und bin mit einer durchschnittlichen Haltedauer von 1,3 Stunden somit ein klassischer Daytrader. Manche Trades dauern 5 Minuten, andere 5 Stunden.

Ob ich 3 Trades am Tag mit 30p Ziel habe oder 1 Trade am Tag mit 90p Ziel kommt (nach Gebühren) aufs selbe raus.

 

Spiele mit deinen Stärken

Hast du viele Gewinn-Trades zu einer bestimmten Tageszeit oder in einem bestimmten Währungspaar?

Ich habe für mich herausgefunden, dass ich mit dem EUR am meisten Geld verdiene und mit dem AUD am wenigsten. Es ist eine logische Folge meines Trading Setups, welches idealerweise aus der Kombination „Marktrelevante News + Momentum“ besteht. Da die meisten Ereignisse zum AUD nachts passieren und in der London Session nur noch wenig Momentum im AUD auftaucht, ist es klar, warum ich hier weniger gute Trades gemacht habe.

Also frag dich selbst: „Was ist heute/diese Woche/diesen Monat gut gelaufen?

Es ist wichtig, dass du diese Analysen vornimmst.

Ignoriere deine Schwäche nicht komplett

Ich habe es bereits erwähnt. Auch wenn du den Großteil deiner Zeit auf den Ausbau deiner Stärken legen solltest, so musst du eklatante Schwächen natürlich kennen und abstellen.

Hast du durch schlechtes Risikomanagement Geld verloren? Dann analysiere es.

Hast du in einem zu emotionalen Zustand gehandelt, dann denke darüber nach, wie du mit diesen Erkenntnissen umgehen kannst.

Tipp: Der häufigste Grund für Emotionen im Trading ist eine zu hohe Positionsgröße. Reduziere sie bewusst und achte auf deine Gefühle und Gedanken. Du wirst in der Regel ruhiger.

Fazit:

Nach der Analyse der genannten Parameter hast du ein starkes Regelwerk. Schreibe deinen neuen Ansatz auf.

Als Unterstützung bekommst du hier unseren Trading Plan (PDF), den ich selbst regelmäßig nutze.

 


 

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Nutze ihn zur Weiterentwicklung deines eigenen Regelwerks. Es ist ein kostenloses PDF Dokument.

Viel Erfolg

Tim

Weißt du, welche 7 kritischen Fehler dein Tradingkonto gefährden?





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