Swingtrading ist für Berufstätige ideal. Egal ob im DAX, Forex- oder im Aktienhandel, erfolgreiche Swingtrading Strategien bieten ein nettes Zusatzeinkommen. Wir stellen 3 Swingtrading Strategien vor.

 

Viele Tradinganfänger suchen nach einem Weg, um neben dem Vollzeit-Job im Trading Geld zu verdienen. Das ist sehr löblich, denn du wirst dein Haupteinkommen in den ersten Jahren definitiv nicht aus dem Trading beziehen.

Im Gegenteil. Die ersten Jahre sind Lehrjahre, die wir positiv formuliert, als Ausbildungskosten verbuchen wollen:) Doch unser Ziel ist es, irgendwann den Dreh sprichwörtlich herauszubekommen und konstante Profite im Trading erzielen.

Es gibt viele Gründe, warum wir diesen Erfolg im Trading wollen. Manche Trader brauchen den täglichen Nervenkitzel, andere wollen einmal finanziell frei sein, etc. Um einmal an dieses Ziel zu gelangen, benötigen Trader eine funktionierende Strategie.

Mit diesem Blogbeitrag stelle ich Dir 3 potenzielle Swingtrading Strategien vor, die du für dich selbst analysieren und gegebenenfalls weiter verfolgen kannst.

 

Folgende Strategien werden wir besprechen:

  1. Aktien CFD Swingtrading für Berufstätige
  2. Forex Swingtrading für Berufstätige
  3. DAX Swingtrading für Berufstätige

 

Mit diesen drei Basiswerten decken wir einen Großteil der gehandelten Assets und Finanzinstrumente ab, so dass für jeden etwas dabei sein dürfte. Selbst wenn diese Strategien nicht zu dir passen, so hast du zumindest neue Ideen gewonnen, um an deiner eigenen Swingtrading Strategie zu basteln.

Bevor wir die drei Strategien näher betrachten, wollen wir zunächst einmal klären, was eigentlich Swingtrading ist und welche Abgrenzungen es zum Scalping und klassischen Daytrading gibt.

 

Definition Swingtrading und die Vorteile für Berufstätige

Kurz vorweg: Es gibt im Trading 100 – 1000 verschiedene Tradingstrategien. Es gibt kein richtig oder falsch, solange sie Geld bringen. Wichtig ist, dass du „Deine“ Strategie findest.

Hinsichtlich der Tradingstile unterscheiden wir zwischen

  • Scalping
  • Daytrading
  • Swingtrading

Beim Scalping handeln wir sehr kurzfristig und aus den Minutencharts heraus. Scalper halten Ihre Positionen oft für wenige Sekunden bis hin zu ein paar Minuten. Sie handeln mit Derivaten wie CFDs, FX oder Optionen, um durch die Hebelwirkung eine hohe Rendite bei geringer Punktezahl erzielen zu können.

Im Daytrading arbeiten wir ebenfalls mit Derivaten und halten unsere Trades auf Tagesbasis. Viele Daytrader wählen für Ihre Trades den 15 Minuten-Chart, andere aber auch den Stundenchart. Der klassische Daytrader hat seine Positionen zum Ende des Handelstages glattgestellt.

Im Swingtrading sind wir zeitlich gelassener und beschäftigen uns mit höheren Zeiteinheiten (ab 1H-Chart aufwärts). Unsere Trades dauern mehrere Tage bis hin zu ein paar Wochen. Ich kann, muss aber nicht zwingend mit Derivaten handeln. Ab einer gewissen Kontogröße könnte ich auch den Basiswert (z.B. eine Aktie), direkt kaufen und nach Ende einer bestimmten Trendbewegung wieder veräußern.

Man kann nicht sagen, dass Scalping erfolgreicher ist als Daytrading oder Swingtrading, nur weil die Frequenz der platzierten Trades höher ist. Ich kann mit allen Strategien reich werden oder alles verlieren. Es liegt in erster Linie am Trader und seiner Disziplin sowie seiner Beharrlichkeit, intensiv arbeiten zu wollen.

 

Warum ist Swingtrading für Berufstätige besonders geeignet?

Der ursprüngliche Gedanke des Swingtradings ist es, einen kompletten Trend in einem Basiswert auszunutzen. Da Trends immer aus Bewegung und Korrektur bestehen, bedarf es also Geduld und Ausdauer.

Wenn wir uns noch einmal die zeitlichen Perspektiven anschauen, haben wir bei einem Swingtrade mehrere Tage bis Wochen Zeit, bis unser Take Profit (Ziel) erreicht wird. Das bedeutet auch, dass unser Stop Loss weiter weg gesetzt wird und wir intraday Schwankungen stärker aushalten können, als der Daytrader.

Daraus folgt, dass unsere offenen Position zwar gemanaged werden müssen, aber weniger betreuungsintensiv sind. Je nach Strategie reicht es dann aus, wenn wir 1-2 mal am Tag in das Portfolio schauen und prüfen, ob die Limits verändert werden müssen.

Durch diesen zeitlich geringen Aufwand ist es für private Trader, die einem Vollzeitjob nachgehen, überhaupt erst möglich, am Trading teilnehmen zu können und eine echte Chance an der Börse zu haben. Wie das in der Praxis aussehen kann, schauen wir uns im Rahmen der drei Strategien an.

 

Swingtrading für Berufstätige – Strategie 1: Mit Aktien CFDs Hoch- und Tiefpunkte traden

In unserer ersten Trading Strategie beschäftigen wir uns mit Einzelaktien. Viele CFD Broker bieten eine breite Produktpalette an Einzeltiteln an. Trader müssen hier neben der hohen Anzahl an Kandidaten aber auch auf die Kosten achten. Neben dem Spread, also der Differenz zwischen An- und Verkaufskurs gibt es bei vielen Brokern zusätzlich eine Kommission pro Trade. Die Kommission ist eine Art Ordergebühr und muss zusammen mit dem Spread und den Finanzierungskosten im Rahmen des Risiko- und Moneymanagements berücksichtigt werden.

Wer noch auf der Suche nach einem seriösen Broker mit einer großen Anzahl an handelbaren Aktien und sehr attraktiven Konditionen ist, sollte sich einmal CMC Markets anschauen. Hier hilft auch der Beitrag von Andreas über die Funktionsweise von Knockout-CFDs.

Es können natürlich auch andere Derivate für die jetzt vorgestellte Strategie genutzt werden, sofern diese transparent und geeignet erscheinen.

 

Hoch- und Tiefpunkte nach Markttechnik traden:

Die folgende Strategie ist ein Teil der Markttechnik, die vielen auch als Dow-Theorie bekannt ist. Im Rahmen der Markttechnik beschäftigen wir uns mit dem Erkennen von über- und untergeordneten Trends und dem Verständnis der vorliegenden Marktteilnehmerstruktur.

Ein Trend wird durch Bewegung und Korrektur bestimmt und kann aufwärts- als auch abwärtsgerichtet sein. Durch die Möglichkeiten des Derivatehandels können wir also sowohl von einem Aufwärtstrend, als auch von einem Abwärtstrend profitieren, da wir bekanntlich Long und short traden können.

 

Schritt 1: Wir suchen nach klaren Trends in einer Aktie

Jetzt geht es an die Arbeit. Wir wollen solche Aktien auf unsere Watchlist packen, die klare und deutliche Trends aufzeigen. Dabei „screenen“ wir möglichst viele Einzeltitel und zwar im 4-Stunden oder 1-Tageschart. In diesen höheren Zeiteinheiten haben wir tendenziell geringere Fakes als im Minutenchart und des Weiteren sind sie mit dem Swingtrading für Berufstätige kompatibel.

Dabei hilft uns die 1-2-3 Punktezählung, wie in nachfolgendem Chart ersichtlich.

 

Trading für Berufstätige

Hier haben wir einen deutlichen Aufwärtstrend, ausgehend von Punkt 1 bis Punkt 2. Aus der Bewegung geht es in eine Korrektur (P2 – P3). Ebenso suchen wir nach Abwärtstrends, die dieses Muster aufweisen.

 

Schritt 2: Hoch- oder Tiefpunkte (Punkt 2) traden

Wenn wir im ersten Schritt 10-20 Tradingkandidaten für die nächsten Tage gefunden haben, wollen wir jetzt überlegen, wie wir einen Trade platzieren können.

Die Idee ist folgende:

Wenn wir einen Aufwärtstrend haben, wollen wir eine Kauforder (Long) über den letzten Punkt 2 legen. Im o.g. Bild wäre das bei ca. 1390 der Fall. Im Falle eines Abwärtstrends legen wir dann natürlich eine Short unter den letzten lokalen Tiefpunkt (P2).

Warum machen wir das? Zum einen spekulieren wir auf einen Fortsetzung des aktuellen Trends, zum anderen erwarten wir am Punkt 2  zunehmende Volatilität. Letzteres liegt an den zahlreichen Stopps und neuen Orders, die in dieser Zone zusammenlaufen. Dadurch erhoffen wir uns einen Trade, der schnell im Buchgewinn ist.

 

Schritt 3: Take Profit und Stop Loss festlegen

Im Rahmen des Risikomanagements muss jeder Trader seine Positionsgröße und seine Zielzonen bestimmen. Als Orientierung wählen viele Trader die 1% Regel, wonach pro Trade nur 1% des vorhandenen Kontokapitals riskiert wird. Unabhängig davon oder im Einklang mit dieser Regel kann ich meinen Stopp zum Beispiel unterhalb (bei Long Trades) des Punkt 3 platzieren. Einen Take Profit kann ich anhand klassischer Widerstands- oder Unterstützungszonen festlegen oder aber aufgrund andere Indikatoren.

Wichtig ist, dass das Chance-Risiko-Verhältnis stimmig ist. Wenn ich pro Trade 50 Punkte riskiere und „nur“ 25 Punkte gewinnen will, dann brauche ich auf Dauer ein Gewinnverhältnis von >2.

 

Fazit:

Diese Strategie ist eine erste Idee für einen Swingtrade im Aktienmarkt. Wenn du mehr zur Markttechnik erfahren möchtest, hilft dir als Ergänzung dieser Beitrag hier.

Als nächstes beschäftigen wir uns mir dem Forexmarkt.

 

Lerne meine Forex Strategie – kostenloses Webinar – für Berufstätige geeignet

Jetzt für das Trader Webinar registrieren

 

Swingtrading für Berufstätige – Strategie 2: Forex Fundamentaldaten und Chartanalyse kombinieren.

Im Forex Trading gelten andere Gesetze als im Aktienmarkt. Als erstes müssen wir verstehen, dass im Forexhandel immer Paare gehandelt werden. Als zweites lohnt sich ein Blick auf die Marktteilnehmer und ihre Intentionen.

Da wir Paare (EUR/USD, CAD/JPY, etc.) handeln, kaufen wir eine Währung und verkaufen gleichzeitig die andere Währung. Bin ich Long im EUR/USD, dann kaufe ich den EUR und verkaufe zeitgleich den USD. Ich setze dabei auf einen starken EUR und einen schwachen USD.

Doch wann sollte ich Long und wann Short gehen?

Im FX Trading gibt es viele Faktoren, die den Wert einer Währung beeinflussen. Die Marktteilnehmer müssen zwingend beachtet werden. Während Spekulanten und Investoren von einer Bewegung profitieren wollen, haben Zentralbanken und international tätige Konzerne andere Absichten, wenn sie Währungen kaufen oder verkaufen. Natürlich wird auch hier der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt, doch die fundamentale Komponente spielt eine viel größere Rolle als im Aktienhandel.

Den größten Einfluss auf eine Währung hat die heimische Zentralbank mit ihrer Geldpolitik. Kurz und knapp kann man sich folgende Faustformel merken:

Wenn eine Zentralbank die Zinsen anhebt, steigt der Wert der Währung. Wenn eine Zentralbank den Leitzins senkt, fällt der Wert der Währung.

 

Ob eine Währung fundamental stark oder schwach ist, wird also maßgeblich durch die geldpolitische Ausrichtung der Zentralbank bestimmt. Aber auch die geopolitische Lage und die politische Stabilität spielen eine Rolle. Mit diesem Wissen kann ich bereits erahnen, ob eine Währung in den nächsten Monaten tendenziell steigt oder fällt.

Das Wissen hierüber ist der Einstieg in unsere Forex Swingtrading Strategie.

 

Schritt 1: Fundamentale Lage klären und Währungspaar bilden:

Im ersten Schritt geht es darum, auf Basis der Fundamentaldaten eine starke und eine schwache Währung zu finden. Dafür kann ich mir das Zinsniveau der einzelnen Länder anschauen. In der Regel handeln wir nur Währungen mit der größten Stabilität und Liquidität. Das sind USD, EUR, JPY, GBP, CAD, AUD, NZD, CHF und ggf. SEK, NOK, TRY, ZAR, RUB, MXN.

Auf investing.com finde ich eine gute Übersicht über die aktuellen Zinssätze.

 

Zinssätze Zentralbanken Tabelle

Die Zinssätze verraten mir, wie attraktiv aktuell die Geldanlage für Investoren in die jeweilige Währung ist, muss aber auch noch mit dem politischen Risiko abgeglichen werden. Deshalb fallen die untersten vier Länder raus.

Aus den obersten acht Ländern suchen wir uns nun eine tendenziell starke Währung und eine tendenziell schwache Währung.

Als starke Währung nehmen wir den NZD, da das Zinsniveau mit 1,75% im Vergleich zu den übrigen Ländern attraktiv und die politische Lage stabil erscheint. Als schwache Währung nehmen wir den JPY, dessen Zins bei -0,10% liegt und für ausländische Investoren nur in Krisenzeiten interessant ist.

Wir wollen also einen Long im NZD/JPY wählen. Mehr dazu im nächsten Schritt.

 

Schritt 2: Einstieg mittels Charttechnik optimieren

Mit der Charttechnik wollen wir nun einen guten Einstieg für den NZD/JPY finden.

Dazu nutzen wir sowohl das Fibonacci Retracement als auch den EMA200 (gleitender Durchschnitt). Diese Indikatoren werden von vielen Marktteilnehmern beachtet und sind gerae in höheren Zeiteinheiten ein gutes Mittel zur Optimierung der Trades.

Da wir für unseren Swingtrade mehrere Wochen eingeplant haben, wählen wir zum einen den Tageschart (1 Kerze = 1 Tag) und zum anderen eine kleine Positionsgröße, die uns einen angemessenen Stop Loss erlaubt.

 

Forex Swingtrading Chart

 

Wir sehen, dass der NZDJPY vom letzten Hochpunkt zurückgefallen ist und aktuell bei 80,38 notiert. Bei ca 79,50 verläuft der EMA200 (rote Linie). Auch wenn es schöner wäre, wenn das 50er Fibo auf das selbe Level fallen würde, wollen wir, bei ca 79,70 in den NZDJPY Long einsteigen und sichern uns mit einem Stop Loss unter dem 61,8er RT bei ca. 78,00 ab. Wir spekulieren also darauf, dass der NZD um den gleitenden Durchschnitt herum, spätestens aber am 61,8er Retracement wieder dreht und steigt.

Als Ziel für diesen Trade bietet sich das Level um 83,90 an, da der Kurs hier bereits 3x gescheitert ist. Damit haben wir ein positives Chance-Risiko-Verhältnis für diesen Trade.

Nach ein paar Tagen läuft der Trade, wie im folgenden Chart ersichtlich.

Forex Chart Swingtrading

 

Je nach persönlichem Trading Setup könnte man den Stop Loss schon auf Einstand ziehen und den Trade somit risikolos machen. Ebenso könnte man an Widerstandszonen Teilverkäufe vornehmen. Hier gibt es kein richtig oder falsch, am Ende zählen die realisierten Pips im Forextrading. Schaue ich mir die historische Volatilität und die durchschnittliche, tägliche Handelsspanne in diesem Paar an, könnte der Trade ca. 2-4 Wochen dauern.

Diese Swingtrading Strategie ist für Berufstätige interessant, da zum einen Fundamentaldaten und Charttechnik kombiniert werden können und der Aufwand und die Betreuung des Trades sehr überschaubar ist.

Damit hast du eine weitere Idee, Swingtrading für Berufstätige umsetzen zu können.

Weißt du, welche 7 kritischen Fehler dein Tradingkonto gefährden?





 

Swingtrading für Berufstätige – Strategie 3: DAX und Co.

In der dritten Strategie widmen wir uns noch einmal dem Exponential Moving Average in der 200 Skalierung, kurz EMA200.

Dieser Indikator zeigt den Durchschnittswert der letzten 200 Schlusskurse in einem Basiswert an. Generell sagt man:

Notiert der aktuell gehandelte Kurs oberhalb dieser Linie, sind die Märkte bullisch, notiert der aktuelle Kurs unterhalb der Linie, sind die Märkte bärisch.  

In der Tat hat der EMA200 eine gewisse Anziehungskraft auf die Kurse. Wenn wir nachfolgenden Chart betrachten, sehen wir, dass der Kurs immer wieder an den gleitenden Durchschnitt  heranläuft.

DAX Chart EMA200

 

Manchmal prallt er dann wieder ab, manchmal durchbricht er die Linie nachhaltig und wechselt von Long auf short bzw. umgekehrt, was letztendlich logisch ist, da Märkte nicht dauerhaft steigen oder fallen.

Wie können wir nun eine Swingtrading Strategie auf Basis des EMA200 entwickeln?

Wer schon ein paar Jahre dabei ist und auch mal die Trades von institutionellen Investoren, Hedgefonds und Co verfolgt hat, der weiß, dass fast alle Marktteilnehmer auf diesen Indikator achten.

Der eine baut auf ihm eine Strategie auf, ein anderer nutzt ihn zur Optimierung seiner Trades.

Uns reicht der Hinweis, dass der Indikator unter vielen Marktteilnehmern große Beliebtheit erfährt.

 

Die Idee, die wir verfolgen wollen sieht wie folgt aus:

1.       Wir betrachten den DAX im 1-Stunden-Chart

2.      Wir warten darauf, dass der Kurs sich nach einigen Tagen der Abwesenheit wieder der EMA200 nähert

3.      Kommt der Kurs von oben und fällt praktisch auf die EMA herunter, gehen wir bei Berührung der EMA200 Long. Kommt der Kurs von unten an die EMA herangeklettert, gehen wir mit Berührung der EMA Short in den DAX.

 

Du siehst, wir setzen hier auf einen Rebound. Der erste Kontakt mit der EMA nach einiger Zeit der Abwesenheit soll als Abpraller gehandelt werden.

Ob du auf einen 50 Punkte Trade oder 200 Punkte Trade spekulierst, liegt an deiner Positionsgröße und deinem Trading Stil.

Als Swingtrader mit der Perspektive von mehreren Tagen und Wochen können wir dieses Setup im 1h Chart, im 4h Chart und im 1T-Chart durchführen.

Bitte beachte, dass jede Zeiteinheit eine andere EMA200 zeigt, da es ja verschiedene Schlusskurse pro Kerze bzw. Zeiteinheit gibt.

Wenn du beruflich eingebunden bist, kannst du mit dieser Strategie morgens oder abends für 5 Minuten den DAX checken und wenn du merkst, dass der EMA200 am Folgetag angelaufen werden könnte, kannst du bereits dein Kauflimit, deinen Stop Loss und dein Take Profit in den Markt legen.

Am Folgetag kannst du dann kontrollieren, ob der Trade durchgeführt wurde. Wichtig ist die konsequente Einhaltung von Stop Loss und ggf Take Profit.

Wenn dir diese Strategie zusagt und du erste Erfolge verzeichnest, kannst du über eine Ausweitung auf andere Indizes wie Dow, Nikkei, SP500, ec nachdenken. Damit ergeben sich noch mehr Tradingchancen.

 

Auch mit diesem Setup hast du eine weitere Idee für eine Strategie bekommen. Natürlich sind es keine garantierten Gewinn-Formeln. Die wirst du auch niemals finden.

Der Trader muss eine Strategie entwickeln, die zu ihm und seinen persönlichen Gegebenheiten passt. Über Backtesting kannst du die Ideen verfeinern. Die richtige Hürde ist dann aber die konsequente und disziplinierte Umsetzung deines Trading Setups.

Ich höre oft, dass Swingtrading für Berufstätige nicht so erfolgreich sein kann, da man weniger Zeit vor den Charts verbringen kann, als ein Vollzeittrader. Das ist Schwachsinn. Es gibt keine Verbindung zwischen zeitlicher Präsenz vor den Monitoren und Erfolg.

Oft sind diejenigen erfolgreicher, die weniger auf die Charts schauen und sich mit anderen Dingen beschäftigen. Das verleitet nämlich weniger zu emotionalen Handlungen in volatilen Phasen.

Viel Erfolg!
Tim

 

 

Weißt du, welche 7 kritischen Fehler dein Tradingkonto gefährden?





2 KOMMENTARE

  1. …super Artikel, Tim. Ein Mutmacher für Leute wie mich, die nur zu Tagesrandzeiten traden können. Danke, weiter so.

  2. Achtung:
    Es gibt ein zweiteiliges Videotraining für private Trader, die aktuell NICHT erfolgreich sind.
    Du lernst dort, wie du die 7 kritischsten Fehler erkennst und abstellst. Darüber hinaus bekommst du Einblick in die Newstrading-Strategie, die wir tagtäglich handeln (und die du ebenso täglich handeln kannst)!

    Hier geht es zur Infoseite:
    https://www.tradingfreaks.com/trader-training-videos/

    Sichere dir jetzt deinen Zugang zum Video. Es ist kostenlos!
    VG
    Tim

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

zwei × 5 =