Online Trading: Trader werden mit diesen 5 Schritten

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Online Trading lernen

Wie du Online Trading lernen und erfolgreicher Trader werden kannst, zeige ich dir hier. Du erfährst, welche 5 Schritte dich deinem Ziel „Online Trader“ näher bringen.

Immer wieder bekommen wir Mails oder Anrufe von Börsenneulingen, die mit dem Online Trading starten wollen, aber den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

Da das Thema Online Trading so vielschichtig ist, fehlt den Trading Anfängern oft ein strukturierter Fahrplan.

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung haben wir dir in diesem Blogbeitrag nun ausführlich zusammengestellt.

Doch bevor wir uns dem ersten Schritt nähern, möchte ich dir noch einmal erläutern, was genau Trading ist und wo der Unterschied zum klassischen Börsenhandel liegt.

Wenn du in deinem Leben noch nichts von Aktien gehört hast und nicht weißt, wie man an der Börse handelt, dann starte bitte nicht sofort in die Welt des Tradings. Trading ist wesentlich komplizierter und risikoreicher als klassischer Aktienhandel.

Im Börsenhandel können wir Wertpapiere wie Aktien, Fonds, Zertifikate, u.v.m handeln. Die konservativen Bluechips (z.B: Aktien aus dem DAX) können eine jährliche Volatilität von -30 -> +30% einbringen. Ausnahmen wie die Finanzkrise 2008 oder unternehmensinterne Probleme können natürlich auch stärkere Schwankungen auslösen.

Im Trading nutzen wir diese Aktien und andere Basiswerte wie Rohstoffe, Währungspaare und Indizes als Grundlage, gehandelt wird jedoch mit Derivaten. Derivativ bedeutet „abgeleitet“. Wir haben also Finanzkonstrukte, die so einen Basiswert nachbilden, aber mit einer Hebelfunktion versehen sind.

Durch den Hebel kann ich mit Derivaten eine zum Teil 100-fache Rendite gegenüber einer „langweiligen“ Aktie erzielen. Doch die Kehrseite der Medaille bringt auch die entsprechenden Risiken zum Vorschein, denn im Trading kann ich in wenigen Sekunden mein komplettes Vermögen verlieren (und sogar noch in die Nachschusspflicht rutschen).

Nachfolgend findest du eine Grafik, welche unterschiedliche Finanzinstrumente und Anlagevehikel hinsichtlich Chance und Risiko abbildet.

Finanzinstrumente

Im Online Trading nutzen wir hauptsächlich CFDs, Futures und Optionen. Von Binären Optionen und Optionsscheinen solltest du hingegen die Finger lassen (auch wenn dich überall die nervtötende Werbung erreicht).

Der maßgebliche Unterschied zwischen klassischen (Aktien-)Investments und Online Trading liegt in der zeitlichen Perspektive.

Der Aktienanleger verfolgt in der Regel eine Buy-and-Hold-Strategie. Warren Buffet formulierte es mal etwas überspitzt: „Kaufe Aktien und lege dich danach für 10 Jahre schlafen.“

Trader haben, abhängig vom Trading Stil nicht Jahre, sondern Tage, Minuten oder auch nur Sekunden, die zwischen Kauf und Verkauf liegen.

Welche Tradingstil der richtige ist, hängt nicht vom Geld ab, sondern von dir.

Du entscheidest mit deinen Charaktereigenschaften, ob du eher Scalper, Daytrader oder Swingtrader bist.

Mit allen drei Tradingstilen kannst du gleichviel Geld gewinnen oder verlieren. Wie du dabei am besten vorgehst schauen wir uns jetzt Schritt-für-Schritt an.

 

Online Trading – Schritt 1: Fachwissen aufbauen

Ohne theoretische Grundlagen geht es nicht. Bevor du überhaupt daran denkst, ein Online Trading Konto zu eröffnen und Geld einzusetzen, musst du zwingend wissen, wo du handelst, was du handelst, welches Risiko und welche Chancen dabei entstehen.

Mache dir bewusst, das Trading sehr schwer ist und die meisten privaten Trader nach nicht einmal 3 Monaten Ihr Konto vernichtet haben!

Nimm dir Zeit, dich vernünftig auf deine ersten Trades vorzubereiten.

Dabei helfen dir Tradingbücher, Trading Blogs wie unserer hier sowie Plattformen wie Godmode-Trader oder investing.com.

Webinare und Online Kurse.

Mit Basisliteratur wie „Trading für Anfänger“ kann man nicht viel falsch machen. Fast alle Bücher vermitteln die Grundlagen zu den wichtigen Schlüsselfaktoren „Fundamentalanalyse, Charttechnik, Tradingstrategie und Trading Psychologie“.

Dieses Bild hier verdeutlicht, dass du im Online Trading zwingend auf alle vier Bereiche achten musst.

Trading Prozess

Speziell zu Beginn deiner Traderkarriere musst du dich um alle vier Segmente kümmern, wogegen Fortgeschrittene ab einem gewissen Zeitpunkt den Fokus auf Psychologie und Risikomanagement legen. Dieser Zeitpunkt kommt, wenn man an der eigenen Tradingstrategie nichts mehr optimieren muss.

Doch bevor es soweit ist, heißt es ausprobieren und lernen. Die folgenden Fragen helfen dir, eine Struktur in deine Entwicklung zu bringen:

  • Welches Finanzinstrument verstehe ich bezüglich der Funktionsweise?
  • Wie viel Geld steht mir zur Verfügung und kann ich es komplett riskieren?
  • Welche zeitliche Perspektive habe ich für meine Trades (Tradingstil)?
  • Welche Basiswerte oder Setups möchte ich handeln?
  • Brauche ich Indikatoren wie Moving Averages, Pivot Points, etc. um einen Trade einzugehen?
  • Welche Absicherung wähle ich (Hedging oder Stop Loss)?

Alle Fragen musst du für dich klären. Auf tradingfreaks.com findest du zu jeder dieser Fragen entsprechende Blogbeiträge, die dich fachlich weiterbringen. Ebenso kannst du dir gezielt Tradingbücher zu den einzelnen Themen besorgen.

Wenn du dir diese Fragen beantwortet hast, kannst du dir im nächsten Schritt einen Online Broker aussuchen, der dein favorisiertes Finanzinstrument, die Basiswerte und dein verfügbares Kapital berücksichtigt.

 

Online Trading – Schritt 2: Konto beim Broker eröffnen

Ein Online Broker dient dem Zweck, deine Aufträge in Form von Kauf- und Verkaufsorders an der Börse auszuführen. Er stellt zudem die Kurse, verwaltet dein Kapital und regelt die Transaktionen.

Dafür bekommt er Gebühren in Form von Kommissionen und/oder Spreads. Kommissionen gibt es bei Derivaten zum Beispiel bei Aktien-CFDs und ähnelt der Ordergebühr im Wertpapierhandel.

Bei Forex und Index-CFDs fallen generell keine Kommissionen an, sobald eine Position über Nacht gehalten wird, kann es zu Finanzierungskosten kommen. Bei allen Derivaten gibt es in der Regel einen Spread, also eine Differenz zwischen An- und Verkaufskurs.

Diese Kostenstrukturen musst du zwingend kennen, denn sie beeinflussen deine Rendite. Die Derivate unterscheiden sich hinsichtlich der Gebühren und müssen mit dem Tradingstil abgeglichen werden.

Es macht keinen Sinn, ein Knockout-Zertifikat zu handeln, wenn du eine Ordergebühr von 10,- EUR bei Kauf und Verkauf bezahlen musst und dein Konto generell nur 200 EUR groß ist. Du müsstest dann erst einmal 10% Rendite erwirtschaften, um die Kosten wieder einzuspielen.

Speziell bei kleinen Konten unter 5.000 EUR kann ich mit CFDs und Forex den kompletten Trading Prozess sauber abbilden. Viele Broker verzichten zudem auch auf die Nachschusspflicht, sodass das Risiko dort auf die Einlage des Kunden beschränkt ist.

Wichtig ist dabei, auf die Regulierung des Anbieters zu achten. Deutschland und Großbritannien sind zuverlässige Regulierer. Hier geht es zu unserem CFD und FX Broker Vergleich.

Bitte starte zuerst mit einem Demokonto! Hier kannst du unter realen Bedingungen (aber mit Spielgeld) den Broker, die Handelsplattform und die einzelnen Finanzinstrumente testen.

Auch erste Überlegungen für eine Tradingstrategie kannst du anhand von Demokonten in die Praxis umsetzen, ohne Risiko.

Und damit sind wir bereits bei Schritt 3 und der ersten Tradingstrategie angekommen.

 

Online Trading – Schritt 3: Ein erstes Trading Setup aufstellen

Mit einem Trading Setup legst du die Kriterien fest, die für einen Trade maßgeblich sind. Hier hilft dir die Frage:

Wann gehe ich einen Trade ein? Wann gehe ich den Trade nicht ein?

Anfänger neigen dazu, willkürlich auf Kaufen und Verkaufen zu drücken, ohne Berücksichtigung eines Trading Plans. Hauptsache man ist investiert und kann irgendwie Geld verdienen.

Hier helfen uns Themenbereiche wie die Charttechnik oder die Fundamentalanalyse weiter.

Im Rahmen der Charttechnik sollen uns spitzfindige Indikatoren den kommenden Kursverlauf vorhersagen. Leider glauben viele Trader zu sehr an die Macht der Charttechnik und bauen eine Tradingstrategie nur auf Basis einiger Indikatoren auf.

Dennoch wollen wir jetzt einen ersten Ansatz mit Hilfe eines Indikators aus der Chartanalyse kreieren.

Ziel ist es nun, einen Anhaltspunkt im Chart eines Basiswerts zu finden, der uns ein Einstiegssignal liefert. Immer wenn dieses Signal in einem Basiswert auftaucht, wollen wir das Signal handeln und beginnen einen Trade.

Dazu nutzen wir den Exponential Moving Average 200 (EMA200). Dabei handelt es sich um einen exponentiell gewichteten Durchschnittskurs, der auf Basis der letzten 200 Schlusskurse erstellt wird. Dargestellt wird er in Form einer Linie.

Generell sagt man:

Befindet sich der Kurs aktuell unter der EMA200, ist der Trend „short“. Liegt der Kurs darüber, ist der Trend „Long“.

Unser Setup sieht nun wie folgt aus:

Immer wieder, wenn der Kurs sich der EMA200 annähert und sie kurz darauf berührt, wollen wir einen Trade beginnen. Konkret wollen wir den Abpraller handeln und gehen davon aus, dass der Kurs nicht nachhaltig durch die Linie „stößt“.

Im nachfolgenden Chart habe ich dieses Setup verdeutlicht:

EMA200 Strategie

Hier sehen wir ein Forexpaar (NZDCAD willkürlich gewählt) im 4-Stunden-Chart. Das heißt, eine Kerze bildet einen Zeitraum von 4 Stunden ab. Dazu später mehr.

Ebenso sehen wir den Exponential Moving Average 200 anhand der roten Linie.

Dann habe ich hier verschiedene Kreise eingezeichnet, die zeigen, wann der Kurs die EMA200 berührt hat und wie der Kurs sich verhalten hat.

Lila Kreis = Fehlsignal, es kam zu keinem Rebound, also Trendwechsel

Grüner Kreis = Positives Signal, es kam zu einem Rebound und man hätte Gewinntrades erzielen können

Hier nochmal das bisherige Setup:

  1. Abwarten, bis der Kurs sich etwas von der EMA entfernt hat.
  2. Kommt der Kurs nun von oben und fällt auf die EMA spekulieren wir auf wieder steigende Kurse und gehen Long.
  3. Kommt der Kurs nun von unten und steigt bis zur EMA, spekulieren wir auf wieder fallende Kurse und gehen Short.

So weit klar. Und nun? Ist das alles?

Nein, definitv nicht. Wir haben einen ersten Ansatz, aber noch keine ausgereifte Strategie. Denn die folgenden Fragen sind noch unbeantwortet:

  • Wann beende ich den Trade?
  • Welche Zeiteinheit nutze ich?
  • Wie viel soll ich riskieren?
  • Gibt es weitere Indikatoren?

Diese Fragen nehmen wir nun als Grundlage für den vierten Schritt.

 

Online Trading – Schritt 4: Aus dem Setup eine Strategie formen

Wir wissen jetzt, dass die EMA200 unser grundlegender Indikator ist und wir ihn als Signal für einen Einstieg in einen Trade nutzen wollen.

Wenn du nun in deiner Chartsoftware verschiedene Zeiteinheiten durchgehst, merkst du, dass die EMA immer woanders liegt.

Das liegt daran, dass immer die letzten 200 Schlusskurse einer betrachteten Zeiteinheit genommen werden. Im 5-Minuten-Chart sind es die letzten 200 5-Minuten-Kerzen. Im 1-Tages-Chart die letzten 200 1-Tages-Kerzen.

Generell sagt man, dass die höheren Zeiteinheiten bessere Signale liefern als die niedrigeren. Deshalb wollen wir uns hier nicht auf die Minutencharts, sondern die Stundencharts stürzen.

Zusätzlich wollen wir nicht nur in 1-2 Basiswerten  unterwegs sein, sondern alles beobachten, was der Broker hergibt. Handeln wollen wir aber nur dann, wenn

a) Vernünftige Spreads und Liquidität vorliegen

b) Die EMA200 wirklich berührt wurde.

Nun kann man sich die berechtigte Frage stellen, ob dieser eine Indikator wirklich ausreicht, um eine erfolgreiche Tradingstrategie zu entwickeln.

Kurzum: Es gibt erfolgreiche Trader, die nutzen gar keinen Indikator, sondern andere Kriterien für ein Trading Setup. Dennoch kann es Sinn machen, diesen einen Indikator um einen weiteren zu ergänzen.

Nehmen wir dazu einfach die Unterstützungs- und Widerstandslinien als zweiten Indikator für unser Setup.

Demnach zeichnen wir uns nicht nur die EMA200 in den Chart (keine Angst, geht automatisch in der Software im Bereich „Indikatoren“) sowie relevante Unterstützungs- und Widerstandslinien.

Das sind die Bereiche, an denen der Kurs in der Vergangenheit schon einmal einen Abpraller vollzogen hat.

Unser Setup hat sich also um einen Indikator erweitert und wir gehen ab jetzt nur noch einen Trade ein, wenn beide Indikatoren an der selben Stelle im Chart zusammentreffen und der Kurs zufällig auch genau dort steht.

Damit haben wir in Summe natürlich weniger Signale, aber ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis für den Trade, was wiederum zu mehr Gewinntrades und weniger Verlusttrades führen soll.
Um Online Trading lernen und das positive Chance-Risiko-Verhältnis erreichen zu können, müssen wir jetzt die Trade Ausstiege planen, denn die Bestimmung eines Einstiegs ist nur die halbe Miete.

Einen Gewinn haben wir erst dann erzielt, wenn wir die Position im Plus verkaufen. Dabei wollen wir natürlich das Maximale aus einem Trade herausholen.

Ein Ausstieg gilt für den positiven als auch den negativen Fall. Das heißt, wir müssen Limits festlegen, an denen wir den Gewinn, aber auch den Verlust realisieren.

Das machen wir in Form eines Take Profits und eines Stop Loss. Wir verhalten uns dabei sehr starr und sagen:

„Maximal 50 Punkte Verlust, mindestens 75 Punkte Gewinn.“

Nach 50 Punkten gegen uns beendet der Stop Loss automatisch den Trade. Nach 75 Punkten im Gewinn beendet der Take Profit automatisch den Trade.

Diese Regel impliziert ein grundsätzlich positives Chance-Risiko-Verhältnis. Selbst bei einer Trefferquote von 50% (also 50 Fehltrades und 50 Gewinntrades), sind wir mit diesem Setup in Summe profitabel.

Abschließend müssen wir noch die richtige Positionsgröße wählen, denn es macht einen Unterschied, ob ich 50 Punkte mit 1 CFD oder 50 CFDs verliere (oder einem anderen Derivat).

Generell wollen wir bei einem Trade maximal 1% unseres vorhandenen Tradingkapitals riskieren und danach unseren Stop Loss ausrichten.

Beispiel:

Mein Kontostand beträgt 1000 EUR und ich will maximal 10 EUR riskieren (1%), dann kann ich bei einem 50 Punkte SL im Index-CFD Handel bspw. eine Positionsgröße von 0,2 zulassen.

All das, was wir bis hierhin erarbeitet haben, wollen wir noch einmal in einer Liste, also einer Art Trading Plan festhalten:

  1. Suche ein Derivat, dessen Konstruktion du verstehst und das zum Trading Stil passt
  2. Observiere möglichst viele Basiswerte
  3. Nutze eine Kombination aus zwei Indikatoren (EMA200 und Unterstützung/Widerstand) im 4h-Chart als Einstiegssignal.
  4. Wähle feste Punktzahlen für den Ausstieg per SL und TP
  5. Riskiere maximal 1% des Kapitals pro Trade

Klingt super oder? Jetzt noch 200-300 Trades auf einem Demokonto um zu testen ob sich der Erfolg der ersten Trades langfristig bewahrheitet und dann geht es mit Echtgeld los. In Kürze kann dann der Ferrari bestellt werden, oder?

Leider nein, denn da ist noch etwas, was dem ganzen mit perverser Regelmäßigkeit in die Quere kommt:

Du!

 

Online Trading – Schritt 5: Trading Psychologie begreifen und optimieren

In kaum einem Beruf wie dem Trading liegen Freud und Leid so nah beieinander. Du kannst vor 5 Minuten einen wunderbaren Trade geschlossen haben und jetzt hat dich dein Übermut zu einem fachlich unsauberen Folgetrade verleitet, der den ganzen Gewinn vernichtet.

Im Trading werden wir täglich mit unseren Emotionen und Charaktereigenschaften (vor allem den weniger Guten) konfrontiert.

Auf Basis unserer Verhaltensweisen bestimmt sich, ob wir Scalper oder Swingtrader sind, ob wir einen Trade diszipliniert bis zum Ziel durchstehen können, ob wir unserem Trading Plan folgen und ob wir gierig oder geduldig sind.

Mache dir klar, dass das Finden einer erfolgreichen Tradingstrategie erst der Anfang des Börsenhandels ist.

Nun geht es darum, Mittel und Wege zu finden, diesen Trading Plan eisern und mit höchster Disziplin einzuhalten.

Vielleicht denkst du dir jetzt: „Na klar, was soll daran so schwer sein?“, aber glaube mir du stellst dich und dein Setup nach 5 Fehltrades gerne einmal komplett in Frage und beginnst die Suche von vorne.

Ebenso wirst du den ein oder anderen Wutanfall vor dem Rechner bekommen, wenn du wieder einmal ausgestoppt wurdest. Besonders gefährlich ist es dann, mit erhöhter Positionsgröße direkt wieder in den Markt zu gehen – ohne klares Signal!

Sinnvoll ist es, ein Trading Tagebuch anzulegen und seine Gedanken vor, während und nach eine Trade zu protokollieren. Dadurch sind dir die Fehlerquellen schneller präsent und du kannst daran arbeiten, diese auszuschalten.

Schließen möchte ich das Kapitel mit einem Satz beenden, der mir im Buch „Der Händler“ von Michael Voigt begegnet ist und das Thema Online Trading Lernen gut beschreibt:

„Ein Trader, der nicht weiß, wie sein Gewinntrade zustande gekommen ist, wird das Geld genauso schnell wieder verlieren, wie er es gewonnen hat.“

 

Nutze jetzt unser kostenloses Webinar. Hier lernst du meine Tradingstrategie kennen und wie du täglich am Markt Geld verdienst.

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Fazit:

Wir haben in diesem Blogartikel einen strukturierten 5-Schritte-Plan aufgestellt, der Trading Anfängern zeigen soll, wie sie Online Trading lernen können und worauf sie dabei achten müssen.

Trader werden ist einfach, Trader bleiben hingegen nicht.

Trading ist sehr schwer und nur die wenigsten sind dauerhaft erfolgreich. Neben einer funktionierenden Tradingstrategie ist ebenso ein professionelles Mindset nötig.

Disziplin und Demut vor dem Markt sind Tugenden, die eine zwingende Vorrausetzung für erfolgreichen Börsenhandel sind.

Nimm dir die Zeit, deinen Tradingstil zu finden und darauf aufbauend das Thema Trading in Gänze zu betrachten. Mache dir auch bewusst, dass diese Zeit über Jahre andauern kann, bis der Erfolg nachhaltig da ist. Glaube mir, ich spreche da aus Erfahrung…

Beim Trading geht es nicht um den einen Megagewinn, sondern um kleine aber konstante Profite, die dein Tradingkonto linear „nach oben“ führen.

Auf diesem spannenden Weg können wir dich mit einer breiten Vielfalt an Angeboten unterstützen. Schau dich regelmäßig hier um und stelle uns Fragen, wenn du an einem gewissen Punkt Unterstützung brauchst!

Viel Erfolg

Tim

 

Tim Grueger

Tim ist sowohl Gründer von tradingfreaks.com als auch Trader.Er ist Bachelor of Science (Finance) und hat bereits für mehrere Banken gearbeitet.Tim handelt mit CFDs, FX sowie ETFs und betreut ebenso Depots privater Investoren.

 

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