Kennst du diese 10 Regeln, die den Unterschied zwischen erfolglosen und erfolgreichem Trader ausmachen können?

Die meisten Leute, die daran interessiert sind, profitabler Trader zu werden, müssen nur ein paar Minuten online verbringen, bevor sie solche Sätze wie …
„Plane deinen Trade – Trade deinen Plan“ und „Begrenze deine Verluste auf ein Minimum“ lesen.

Für neue Börsenhändler können diese Informationen wie eine Art Fremdsprache erscheinen, die sie nicht beherrschen. Neue Trader wollen oft nur wissen, wie sie ihre Handelssoftware und die Charts einrichten müssen, damit sie so schnell wie möglich Geld verdienen können.

Leider wird das so nichts. Wer sich nicht gezielt vorbereitet und die Gesetze der Börse nicht respektiert, wird untergehen!

Um im Börsenhandel erfolgreich zu sein, muss man jedoch die Bedeutung und die Einhaltung einer Reihe von Regeln verstehen. Der Handel nach diesen Regeln kann die Erfolgschancen auf den Märkten erheblich erhöhen.

Die erfolgreichsten Händler haben ein sorgfältig ausgearbeitetes Handelssystem mit spezifischen Regeln, um ihre Erfolgschancen zu maximieren.

Die Top 10 Trading Regeln schauen wir uns jetzt an:

 

Regel Nr.1: Immer einen Trading Plan verwenden

Ein Trading Plan ist ein schriftliches Regelwerk, das die Ein- und Ausstiegskriterien eines Traders festlegt. Die Verwendung eines Trading Plans ist wichtig, denn dort zeigt sich, ob du überhaupt eine Strategie hast, oder nicht.

Mit der heutigen Technologie ist es einfach, eine Handelsidee zu testen, bevor man echtes Geld riskiert. Das Backtesting, bei dem Strategien auf historische Daten angewendet werden, ermöglicht es Händlern festzustellen, ob die Strategie in der Vergangenheit gut abgeschnitten hätte. Sobald ein Plan entwickelt wurde und das Backtesting gute Ergebnisse zeigt, kann die Strategie im realen Handel verwendet werden. Der Schlüssel dazu ist, sich an den Plan zu halten. Trades, die dem Regelwerk nicht entsprechen, auch wenn sie sich als Gewinner herausstellen, müssen unbedingt vermieden werden.

 

Regel Nr.2: Trading wie ein Business behandeln

Um erfolgreich zu sein, muss man den Börsenhandel als Voll- oder Teilzeitgeschäft betreiben – nicht als Hobby und auch nicht als klassischer Job. Als Hobby, bei dem keine wirkliche Verpflichtung zum Lernen eingegangen wird, kann der Handel sehr teuer werden. Als Job kann es frustrierend sein, da es keinen regelmäßigen Gehaltseingang gibt.

Trading ist ein Geschäft und verursacht Kosten, Verluste, Steuern, Unsicherheit, Stress und Risiken. Als Trader bist du im Wesentlichen ein kleiner Unternehmer und musst an vielen Parametern wie Strategie und Risikomanagement arbeiten, um das Potenzial deines Unternehmens zu maximieren.

 

Regel Nr.3: Niemals nur nach Charttechnik im FX Markt

Im Forex Trading gelten andere Gesetze als im Aktienhandel. Die Marktteilnehmerstruktur ist anders und somit auch die Intentionen und das Handelsvolumen.

Mache dich mit der Infrastruktur des jeweiligen Marktes vertraut, den du handelst. Der Forexmarkt wird maßgeblich von Investmentbanken und Zentralbanken geprägt. Hier spielt die fundamentale Komponente (Leitzinsen, Inflation, Geopolitik) eine sehr wichtige Rolle, denn sie beeinflusst den Kurs einer Währung.

 

Regel Nr.4: Schütze dein Tradingkonto

Einsteiger sollten mit geringen Summen starten, egal ob Ihnen insgesamt 500 EUR oder 50.000 EUR zur Verfügung stehen. Die ersten Monate zahlst du viel Lehrgeld. Warum also alles riskieren?

Es ist wichtig zu beachten, dass der Schutz deines Handelskapitals nicht gleichbedeutend mit dem Verzicht auf Verluste ist. Alle Händler machen Minus-Trades, das ist Teil des Geschäfts. Kapitalschutz bedeutet, keine unnötigen Risiken einzugehen und alles zu tun, um dein Kapital zu erhalten. Das steuerst du in erster Linie über sehr kleine Positionsgrößen.

Erst wenn du wirklich sicher bist und eine ausgefeilte Strategie hast, die nachhaltige Profite einbringt, sollte das Konto höher kapitalisiert werden.

 

Regel Nr.5: Student der Märkte werden

Betrachte es als Weiterbildung – Börsenhändler müssen sich darauf konzentrieren, jeden Tag etwas zu lernen. Da viele Konzepte notwendiges Wissen mit sich bringen, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Verständnis der Märkte und all ihrer Feinheiten ein kontinuierlicher, lebenslanger Prozess ist.

Gezieltes Fachwissen erlaubt es Tradern, die Zusammenhänge der einzelnen Marktstrukturen (Finanzinstrumente, Makroökonomie, Korrelationen, etc.) zu verstehen und somit bessere Entscheidungen treffen zu können. Fokussierung und Beobachtung ermöglichen es Tradern, die richtigen Instinkte zu entwickeln.

Regel Nr.6: Nicht den Job kündigen

Wer einmal eine gute Woche hatte, ist noch kein erfolgreicher Trader. Es dauert mitunter Jahre, bis man nachhaltig profitabel ist, also mehr Gewinne als Verluste macht.

Wer seinen „sicheren“ Job nach ein paar Wochen Trading aufgibt, wird in Kürze die volle Wucht der menschlichen Charaktereigenschaften zu spüren bekommen.

Angst, Gier, Disziplinlosigkeit und Co. werden den Börsenhandel zu einem Albtraum machen, wenn man den Druck hat, am 30. des Monats jetzt vom Tradingkonto Miete und Einkäufe bezahlen zu müssen.

Du solltest mindestens über 12 Monate eine ruhige, linear steigende Performance-Kurve vorweisen können, bevor du über das Vollzeittrading nachdenkst.

 

Regel Nr. 7: Ein Tagebuch anlegen

Jeder erfolgreiche Trader dokumentiert in irgendeiner Art und Weise sein Trading-Verhalten und seine Ergebnisse.

Wichtig ist ein regelmäßiger Review. Dazu bietet sich das Wochenende an, wenn die Märkte geschlossen haben und es ruhiger ist. Mache dann einen Rückblick auf die vergangene Handelswoche. Was lief gut, was schlecht? Was waren deine Gedanken und Emotionen? Was hast du daraus gelernt und was willst du in der kommenden Woche besser machen? Wer sich die Mühe nicht macht, wird es sehr schwer haben aus seinen Fehlern zu lernen. Und das kostet eben sehr viel Geld.

 

Regel Nr.8: Immer einen Stop-Loss verwenden

Ein Stop-Loss ist ein vorher festgelegtes Risiko, das ein Trader mit jedem Handel eingehen will. Der Stop-Loss kann entweder ein Euro-Betrag oder ein Prozentsatz sein, aber so oder so begrenzt er das Risiko des Traders während eines Handels. Die Verwendung eines Stop-Loss kann einen Teil der Emotionen aus dem Handel nehmen, da wir wissen, dass wir bei jedem Handel nur X-EUR verlieren werden (Ausnahme Flashcrash).

Einen Stop-Loss zu ignorieren, auch wenn er zu einem erfolgreichen Handel führt, ist eine schlechte Idee. Das Ende eines Trades mit einem Stop-Loss und damit ein verlorener Trade ist immer noch ein guter Trade, wenn er unter die Regeln des Handelsplans fällt.

Denke immer daran: Verluste gehören zum Trading dazu! Deine Aufgabe ist es, sie klein zu halten. Da hilft ein gezielter Stop Loss enorm weiter.

 

Regel Nr.9: Wissen, wann man mit dem Trading aufhören muss.

Es gibt zwei Gründe, den Handel einzustellen: Schlechter Handelsplan und/oder schlechter Trader.

Ein ineffektiver Handelsplan zeigt weitaus größere Verluste als in historischen Tests erwartet. Die Märkte können sich verändert haben, die Volatilität innerhalb eines bestimmten Handelsinstruments kann sich verringert haben, oder der Handelsplan entwickelt sich einfach nicht so gut wie erwartet. Man wird davon profitieren, wenn man unemotional und sachlich bleibt. Es könnte an der Zeit sein, den Handelsplan neu zu bewerten und ein paar Änderungen vorzunehmen oder mit einem neuen Setup zu beginnen. Ein erfolgloser Trading Plan ist ein Problem, das gelöst werden muss. Es ist nicht unbedingt das Ende des Tradings.

Ein schlechter Trader ist jemand, der nicht in der Lage ist, seinem Handelsplan diszipliniert zu folgen. Externe Stressfaktoren, schlechte Gewohnheiten und Bewegungsmangel können zu diesem Problem beitragen. Ein Trader, der sich nicht in Top-Zustand für den Handel befindet, sollte eine Pause in Betracht ziehen. Nachdem alle Schwierigkeiten und Herausforderungen bewältigt wurden, kann der Händler weitermachen. Dazu gehört auch die Disziplin, mal 2-3 Tage nicht zu handeln.

 

Regel Nr.10: Trading in der richtigen Perspektive halten

Es ist wichtig, sich beim Handeln auf das Ganze zu konzentrieren. Ein verlorener Trade sollte uns nicht überraschen – er ist ein Teil des Geschäfts. Ebenso ist ein erfolgreicher Trade nur ein Schritt auf dem Weg zum profitablen Handel. Es sind die kumulierten Gewinne, die einen Unterschied machen. Sobald ein Händler Gewinne und Verluste als Teil des Geschäfts akzeptiert, haben Emotionen weniger Einfluss auf die Handelsperformance.
Die Festlegung realistischer Ziele ist ein wesentlicher Bestandteil, um den Handel im Blick zu behalten. Wenn ein Händler ein kleines Handelskonto hat, ist ihm (hoffentlich bewusst), dass er nicht schnell reich wird.

ABER: Wer über 1-2 Jahre nachhaltig profitabel ist und das Risiko dabei begrenzt hat, ist sehr interessant für Fremdkapital (Hedgefonds, Prop Firmen, etc.) und kann darüber große Konten traden. Doch bis dahin musst hart arbeiten, geduldig und diszipliniert bleiben.

 

Fazit:

Daytrading ist nicht leicht. Wenn es das wäre, würde der Börsenhandel wohl nicht mehr funktionieren. Trading ist harte Arbeit, und Trader, die die Disziplin und Geduld haben, diese Regeln zu befolgen, können ihre Erfolgschancen in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld erhöhen.

Viel Erfolg dabei!

Tim Grueger

P.S: Private Trader vergeuden sehr viel Zeit mit der Suche nach einer erprobten Trading Strategie. Du kannst dir diese Zeit sparen, denn ich habe eine funktionierende Strategie für dich: Das FX Newstrading! Dieser Ansatz wird von vielen Investmentbanken, Hedgefonds sowie mir, gehandelt – und du kannst das auch! Hier geht es zu einem kostenlosen Trader Training mit mir.

 

Tim Grueger

Weißt du, welche 7 kritischen Fehler dein Tradingkonto gefährden?





HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

4 + 4 =