Trading Starten: 4 Fragen die du dir beantworten musst

Möchtest du mit Trading starten? Wenn ja, warum eigentlich? Vielleicht weil du von nahezu jedem Ort der Welt traden kannst. Oder weil du keinen schlechtgelaunten Chef ertragen musst. Oder weil du eine ganze Menge Geld verdienen kannst.

 
 
Es gibt diverse Gründe, die dafür sprechen, mit dem Trading starten zu können. Der monetäre Anreiz ist bei vielen wahrscheinlich die größte Motivation.

Im Zeitalter des Internets und Social Media ist es wahrhaftig einfach, sich mit einem Thema zu beschäftigen und in kurzer Zeit eine Menge Wissen aufzusaugen.

Für den Börsenhandel trifft es ganz besonders zu. Ein Warren Buffet musste zu Beginn seiner Karriere auf die morgendliche Zeitung warten, um die Kursveränderung seiner Aktienpositionen nachvollziehen zu können und daraufhin Entscheidungen zu treffen.

Da haben wir es heute doch viel einfacher.

In wenigen Sekunden erhalten wir Informationen über Gesellschaften, Analysen, Realtime-Kurse oder Nachrichten über die aktuelle Marktlage.

Zudem ist heute fast jeder private Haushalt mit einem Laptop und einer ordentlichen Internet-Leitung ausgestattet und das Handeln via Smartphone ist eh längst verankert.

Das alles sind perfekte Voraussetzungen für das Trading.

Ich muss auch kein Studium belegen, so wie ein Anwalt ein Jurastudium absolviert haben muss, oder der Lehrer das Lehramtsstudium samt Staatsexamen.

Jeder kann Trader werden, wenn er möchte. Trading starten, das geht in wenigen Minuten.
 

Doch was macht ein Trader eigentlich und was unterscheidet ihn von Investoren?

Trader handeln mit derivativen Finanzinstrumenten (z.B. Knock-Outs, Optionen, CFDs) und verfolgen dabei in der Regel einen kurzen Zeitraum. Das Halten und Schließen von Positionen kann von wenigen Sekunden bis hin zu ein paar Tagen dauern.

Der Investor hat eine längere zeitliche Perspektive und handelt in der Regel Basiswerte wie die klassische Aktie oder Beteiligungen an Firmen.
 

Der wesentliche Unterschied der beiden ist aber ein anderer:

Der Investor lässt den Markt für sich entscheiden und akzeptiert somit (temporäre) Buchverluste.

Der Trader hingegen übernimmt selbst Verantwortung und muss seine Positionen aktiv managen. Er handelt sowohl long als short und schneidet sich aus den Marktschwankungen oftmals nur ein kleines Stück heraus.

Dafür benötigt er ein Derivat mit entsprechendem Hebel. Somit reicht es aus, aus einem 15-Punkte-Move im Dax ordentlich Profit zu generieren.

Doch der hohe Hebel kann auch zu hohem Verlust führen. Wenn der Trader seine Position dann nicht mit ordentlichem Money-Management begleitet, drohen herbe Verluste bis hin zum Margin-Call.
 
An dieser Stelle solltest du dir zuerst einmal klar werden, ob du Investor oder Trader bist.

Wenn du zum Trading tendierst dann stelle dir bitte folgende drei Fragen:
 

  1. Möchtest du Trading als Hobby oder beruflich machen?

Die Frage ist wichtig. Denn wenn du nur mal so traden möchtest, dann bitte ich dich, das Geld lieber einer wohltätigen Organisation zu spenden. Anderenfalls gebe ich dir keine 3 Monate, bis dein Geld weg ist.

Bedenke das Trading einer der schwersten Berufe der Welt ist.
 
2. Möchtest du viele Stunden alleine am PC verbringen?

Wenn du erfolgreich Trading betreiben möchtest, dann musst du dein Leben danach ausrichten. Die Börsenzeiten kannst du nun mal nicht vorgeben und der Handel geht normalerweise von 08.00 -22.00 Uhr (je nach Event auch mit hoher Vola am Abend).
 
3. Hast du die Unterstützung von deiner Familie?

Wenn du Frau/Mann und Kinder hast, dann überlege dir von vorneherein, ob du die Unterstützung der Familie hast oder ob du deine Liebsten arg vernachlässigst, mit allen dazugehörigen Konsequenzen.
 
4. Bist du bereit, durch soziale Isolation zu gehen?

Du musst dir im Klaren sein, dass Trading mit keinem anderen Beruf der Welt zu vergleichen ist. In der Regel sitzt du den ganzen Tag in deinem Kämmerlein und tradest, ganz alleine.

Es gibt keine Kollegen, mit denen du dich face-to-face austauschen kannst.

 
Und das am meisten Unterschätzte:

Es gibt kein Lob! Du wirst für einen tollen Gewinntrade niemanden haben, der dir auf die Schulter klopft. Ebenso bei Verlusttrades niemanden, der dich aufbaut.

Das ist auch der Grund, warum ich TradingFreaks ins Leben gerufen habe. Um Tradern nicht nur die Möglichkeit zu geben, das eigene Trading profitabel zu machen, sondern auch den Kontakt und den Austausch zu ermöglichen.

Wir sind nun mal soziale Wesen und brauchen ab und an Lob, Anerkennung oder einfach nur etwas zum schmunzeln.
 
 

Fazit:

Trading ist eine Begegnung der Extreme. Freud und Leid können minütlich wechseln. Als Trader brauchst du ein starkes Nervenkostüm und dazu einen soliden (familiären) Background.

Wenn du die vier Fragen positiv beantworten kannst, dann hast du sehr gute Voraussetzungen, um ein professioneller Trader zu werden. Du kannst jederzeit mit dem Trading starten in dem du ein Konto bei einem CFD Broker kostenlos eröffnest.

Wenn dem nicht so ist, dann ist das kein Beinbruch!

Der gemütlichere Weg über intelligente Investitionen bietet ebenfalls tolle Gewinnmöglichkeiten und ein Leben in finanzieller Freiheit.

 

Hier bekommst du 56 geniale Trading Tipps um dein Trading zu verbessern [Fortgeschrittene]  
 


 
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Disclaimer: Tradingfreaks.com stellt allgemeine Marktansichten zur Verfügung, die nicht Ihre individuellen Investitionsziele, finanziellen Umstände oder Bedürfnisse berücksichtigen. Der Inhalt dieser Website darf nicht als persönliche Anlageberatung verstanden werden. Für die Richtigkeit des Inhalts kann keine Haftung übernommen werden. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Durch den Handel und die Spekulation mit Devisen und Derivaten könnten Sie einen Teil oder den kompletten Verlust Ihrer ggfs. hinterlegten Geldeinlagen bei diversen Brokern erleiden und sollten deshalb nicht mit Kapital spekulieren, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können. Seien Sie sich aller Risiken bewusst die mit dem Devisen- und Derivatehandel verbunden sind, insbesondere auch der möglichen Nachschusspflicht bei den jeweiligen Brokern. Beachten Sie dazu unseren ausführlichen Risikohinweis.

Bildmaterial von pixybay.de und shutterstock.com