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Wir unterstützen dich auf deinem Weg zum erfolgreichen Trader!

Wir haben zwei kostenlose Produkte für dich, die dich auf deinem Weg zum erfolgreichen Trader unterstützen.

Inhalte

EBOOK

16 Artikel auf 120 Seiten zusammengefasst im klassischen PDF Format für unterwegs zu den Themen

  • Trading Strategien erstellen
  • Trading Psychologie beherrschen
  • Chartanalyse richtig anwenden
  • Fundamentalanalyse verstehen
  • Risikomanagement integrieren
  • Insiderwissen ausnutzen
  • Private Erlebnisse zum Lernen

TRADEN LERNEN

Du willst Traden lernen und stehst noch ganz am Anfang? Hier erhältst du einen kostenlosen 7-Schritte-Plan der dir vom Start bis zum ersten Trade alles beibringt, was du wirklich wissen musst.

Traden lernen – Wichtiges Basiswissen

Wie auch immer du auf das Interesse für Trading gestoßen bist und nun Traden lernen willst, ich werde dich nun nicht mehr aufhalten können, oder? Was bleibt mir da anderes übrig als dir zu sagen: „Willkommen… in der Hölle!“

Warum diese netten Worte zu Beginn? Weil ich selbst seit mehreren Jahren Trader bin und in dieser Zeit unglaubliche Erfahrungen gemacht habe. Nicht nur auf meinem Konto sondern auch in Form meiner Charaktereigenschaften und Denkweisen. Im Laufe dieses Guides wirst du Stück für Stück verstehen, warum Trading sowohl Fluch und Segen zugleich ist. Ebenso erläutere ich dir schrittweise was Trading überhaupt ist, welche Bausteine im Trading beachtet werden müssen und warum über 90% der Trader nach 3 Monaten Ihr Startkapital verpulvert haben. Das Einzige was ich voraussetze ist, dass du weißt was eine Aktie ist, wie ein Kurs zustande kommt und welche Chancen und Risiken beim Börsenhandel bestehen. Wenn du dieses elementare Basiswissen nicht hast solltest du erst einmal „einfache“ Aktien handeln und lernen, wann und wie Börsenhandel funktioniert. Ist dieser Schritt dann (oder bereits) absolviert, kannst du dich dem Thema „Traden lernen“ widmen. Das ist wichtig, da Trading auf diesem Grundwissen aufbaut und die Chancen vergrößert, dein Kapital nicht direkt in den Sand zu setzen. Wer Traden lernen will, muss regelmäßig zwischen Theorie und Praxis „Switchen“. Einerseits gibt es heute die Möglichkeit, anhand von Blogs und Youtube-Videos kostenloses Wissen aufzusaugen, andererseits gibt es unzählige Tradingbücher und Tradingcoaches, die entgeltlich zur Verfügung stehen. Eine gesunde Mischung aus allen genannten Quellen wird dabei die effizientestes Methode sein. Also fangen wir an. Dieser Guide unterteilt sich in drei verschiedene Bereiche.

  • Wichtiges Basiswissen
  • Einstieg Chartanalyse
  • Der 7-Schritte-Plan
Das Basiswissen bildet den Grundstock um Traden lernen zu können. Es wäre vermessen zu behaupten, dass du nach dem Durcharbeiten dieses Fahrplans kein Wissen mehr vermittelt bekommen müsstest. Bis du ein erfolgreicher Trader bist, vergehen wahrscheinlich Jahre und du brauchst bis zu einem gewissen Grad frisches Wissen.

Traden lernen – Wichtiges Basiswissen


Was ist Trading?

Trading bezeichnet den Handel mit derivativen Finanzinstrumenten. Man kauft einen Wert (z.B. Aktie, Währungspaar, Rohstoff, etc), um ihn in absehbarer Zeit mit Gewinn verkaufen zu können. Im Gegensatz zum klassischen Investieren ist der zeitliche Horizont zwischen Kauf und Verkauf eines Wertes viel kürzer. Während Warren Buffet als Investor auftritt und klassische Aktien für mehrere Jahre im Depot hält, hat der Trader einen sehr viel kürzeren Horizont. Man unterscheidet in der Regel zwischen Swingtradern, Daytradern und Scalpern.
  • Swingtrader halten Ihre Positionen für ein paar Tage bis hin zu ein paar Monaten.
  • Daytrader halten Ihre Positionen bis zum Ende des Tages
  • Scalper halten Ihre Positionen für wenige Sekunden oder Minuten
Diese unterschiedlichen Ansätze wirst du in deinen ersten Monaten mit hoher Wahrscheinlichkeit ausprobieren. Mit der Zeit wirst du dann deinen eigenen Stil gefunden haben. Dazu lässt sich sagen, dass kein Stil „besser“ oder „schlechter“ ist. Er muss hauptsächlich zu deiner Person, deinen Gegebenheiten und deinem favorisierten Finanzinstrument passen. Der Scalper verdient pro Trade vielleicht nur 20 Punkte, dafür aber 7 mal am Tag während der Daytrader pro Trade 70 Punkte verdient, bei 2 Trades am Tag. Der Swingtrader sammelt vielleicht mit einem Trade 350 Punkte ein, macht aber nur einen Trade pro Woche, weil er entweder diesen Stil perfektioniert hat (und die anderen nicht zu ihm passen) oder er berufsbedingt nicht mehr als 15 Minuten pro Tag am Bildschirm verbringen kann. Ebenso kann man mit allen Stilen gleichviel Geld verdienen (oder verlieren). Wie viel ein Punkt wert ist kommt auf deine Positionsgröße an (dazu später mehr).

Wieviel kann man mit Trading verdienen?

Tja, das ist vielleicht die aufregendste Frage. Ich mache es kurz: Trading bietet dir die Möglichkeit, 1.000 EUR, 100.000 EUR, 10.000.000 EUR,…. usw.. im Jahr zu verdienen. Natürlich auch einen Betrag irgendwo dazwischen oder noch viel mehr. Du kannst den Wert deines Depots definitiv in kurzer Zeit verdoppeln. Ich kenne einen Trader, der zu Beginn ein kleines Depot „verzockt“ hat, dann neu startete und in 8 Monaten aus 10.000 EUR stolze 75.000 EUR gemacht hat. Doch kurze Zeit später war er wieder bei 12.000 EUR. Wie das geht? In dem man ein Trading System entwickelt, das sich Tag für Tag an den Märkten erfolgreich umsetzen lässt, dann aber doch der Gier verfällt und von seinem Trading System abweicht. Also einfach nur ein System finden und konsequent durchziehen? In der Theorie ja. Doch so einfach ist das leider nicht, denn es gehört eine Menge Persönlichkeit, Disziplin, Erfahrung und auch Glück dazu. Die Kehrseite der Medaille sieht leider so aus, dass du auch alles verlieren kannst (und das passiert den meisten Tradern). Das passiert vor allem dann, wenn du Verlustpositionen zu lange laufen lässt, oder zu viel Geld eingesetzt hast. In erster Linie geht es für dich darum, keinen Verlust zu machen, also den Wert deines Trading Kontos zu erhalten. Damit dir das möglichst nicht passiert, habe ich dir den 7-Schritte-Plan zusammengestellt, auf den wir weiter unten detailliert eingehen werden. Wenn du es später einmal schaffst, jährlich 30% Rendite zu erwirtschaften, ist das gigantisch und du gehörst zu den 10% aller Trader, die erfolgreich sind und nachhaltig Geld verdienen. Angenommen du startest mit 10.000 EUR Kapital (keine Angst, es geht auch mit kleineren Summen) und erzielst über 10 Jahre konstante 30% p.a. netto, dann hast du dein Kapital auf über 173.000 EUR vergrößert (Steuer nicht berücksichtigt). Das Schöne an so einer Performance ist die Attraktivität, die du dann für potenzielle Investoren bietest. Wenn du zeigst, das du Geld nachhaltig vermehren kannst, wirst du vielleicht bald schon mehrere Millionen verwalten dürfen. Aber so weit sind wir noch nicht und deshalb lass uns zurück zu den Basics kommen!

Was und womit kann man alles traden?

Nahezu alles was sich an Wertpapierbörsen handeln lässt, kann man auch im Derivatehandel traden. Dazu brauchst du einen Broker, der deine Trades abwickeln kann. Die häufigsten Basiswerte sind Aktienindizes (DAX, Dow Jones und Co), Einzelaktien (Apple, Bayer, Daimler,etc.) Rohstoffe (Gold, Öl, etc.) und Währungspaare (auch Forex oder FX genannt – EUR/USD, GBP/JPY, etc). Du kannst an den Kassamärkten handeln oder die jeweiligen Futures. Dazu gibt es unzählige Finanzinstrumente die du nutzen kannst, um diese Basiswerte zu handeln, zum Beispiel:
  • Optionen
  • Optionsscheine (Finger weg)
  • Futures
  • Zertifikate (Finger weg)
  • CFDs
  • Binäre Optionen (Finger weg)
Mit dem Zusatz „Finger weg“ spürst du bereits meine geringe Wertschätzung gegenüber diesen Instrumenten, da ich aus meinen persönlichen Erfahrungen und den Chance-Risiko-Verhältnissen heraus weiß, dass gerade Anfänger hier sehr viel Geld verlieren werden. Es gibt definitiv bessere Instrumente, mit denen du Traden lernen kannst, wie du gleich im 7-Schritte-Plan erfahren wirst.

Wie viel Startkapital ist sinnvoll?

Besonders vorteilhaft ist der Fakt, dass du heute mit sehr geringen Summen starten kannst. Viele Broker bieten Trading ab 100 EUR an. Das war früher nicht so einfach. Macht diese geringe Summe überhaupt Sinn? Ja, unbedingt. Denn dein erstes Konto wird einem Kasinobesuch gleichen. Es ist erstmal „Spielgeld“. Nutze also wirklich nur kleine Summen zu Beginn, deren Verluste dir nicht wehtun. Ebenso kannst du bei vielen Anbietern Demokonten kostenlos nutzen, um mit fiktivem Geld erste Orders platzieren zu können und somit ein Gefühl für das Trading zu bekommen. Wie und wo du ein Trading Konto eröffnen kannst, erfährst du gleich.

Welche Voraussetzungen brauche ich um Trading zu betreiben?

Ein Arzt braucht ein Studium und eine Zulassung, um praktizieren zu können. Ein Trader braucht nur einen Laptop mit Internet, einen Online Broker und ein wenig Startkapital. Kein Studium, keine Ausbildung. Ja, jeder voll Geschäftsfähige kann Trader werden! Leider braucht man nicht viel mehr. Würde es zumindest eine kleine Einstiegshürde wie einen Online-Test zur Überprüfung des Kenntnisstands geben, wären vielleicht nicht so viele Konten nach ein paar Wochen geplättet. In der Tat kannst du in wenigen Minuten ein Konto eröffnen, es mit der Kreditkarte sofort kapitalisieren und mit dem Trading starten. Dazu brauchst du wirklich keine 10 Minuten.

Wann kann ich überhaupt traden?

Generell stehen dir die Börsen und Brokerplattformen von Montags bis Freitags zur Verfügung. Einige Basiswerte lassen sich nur von 09:00 bis 17:30 in unserer Zeitzone handeln, andere wie der Forexmarkt dagegen die vollen 24 Stunden eines Werktags. Betrachtet man die großen Finanzmetropolen mit den ansässigen Börsen, dann habe ich auf Grund der Zeitverschiebung (Tokio, Frankfurt, London, New York) in fast allen Basiswerten die Möglichkeit, rund um die Uhr zu handeln. Ob das sinnvoll ist ist eine andere Sache. Gerade Anfänger neigen zum „Overtrading“ und vergessen Pausen und Auszeiten zur notwendigen Regenerierung.

Wann mache ich Gewinn, wann Verlust?

Generell machst du Gewinn, wenn du dein Derivat mit Gewinn verkaufst. Umgekehrt machst du Verlust, wenn du dein Derivat im Minus verkaufst. In keinem anderen Beruf liegen Freud und Leid so nah beieinander. Merke dir, das es eine übernatürliche Macht gibt, die täglich über Sieg oder Niederlage entscheidet. Diese Macht ist: Der Markt! Der Markt, also der Platz, wo Angebot und Nachfrage geregelt werden (die Börse) entscheidet, ob ein Basiswert steigt oder fällt. Er ist stets unberechenbar und verlangt eine ganze Portion Demut von dir. Wenn du glaubst, du kannst die Entwicklung am Markt prognostizieren oder ihn sogar austricksen, wird er dir deinen kleinen Traderkopf ordentlich durchspülen! Du musst lernen, dass der Markt über Gewinn und Verlust entscheidet. Nichts aber auch wirklich nichts ist an der Börse zuverlässig oder vorhersehbar. Es werden lediglich Wahrscheinlichkeiten gehandelt! Wenn du heute glaubst, dass der Dax steigt und dich dementsprechend long positionierst (du kaufst den DAX), hast du vielleicht Glück und der Markt steigt wirklich. Selbst wenn du identische Muster am Folgetag erkennst, kann es dir passieren, das der Markt diesmal die andere Richtung wählt und du Verlust machst. In Summe geht es darum, dass du mehr Gewinne als Verluste machst (in EUR) und dich von der Illusion verabschiedest, das du niemals Verluste machen wirst, denn Verlusttrades gehören zum Trading dazu! Im nachfolgenden Teil beschäftigen wir uns damit, wie man (theoretisch) mehr Gewinne als Verluste erzielt, in dem man den Chart „liest und deutet“.




Traden lernen – Einstieg Charttechnik

In diesem Teilbereich beschäftigen wir uns bezüglich unseres Themas „Traden lernen“ mit der Frage:

Was ist Chartanalyse bzw. Charttechnik?

Wäre es nicht schön, wenn wir trotz der eben angesprochenen, unberechenbaren Dominanz des Marktes ein Instrument hätten, mit dem wir die Entwicklung der Kurse vorhersagen könnten? Stelle dir das einmal vor. Wenn du heute wüsstest, dass der DAX in 5 Stunden 100 Punkte höher notiert als jetzt, was würdest du tun? Würdest du nicht versuchen, so viel Geld wie möglich zu beschaffen und VOR dem erwarteten 100-Punkte-Anstieg ein Finanzinstrument davon kaufen, dass auf den steigenden DAX abzielt und dir somit einen sicheren Gewinn bescheren wird? Ja wir würden es beide tun und wahrscheinlich auch noch eine Hypothek auf unsere Immobilie aufnehmen. Leider gibt es keine 100% Sicherheit an der Börse und erst recht nicht im Trading. Doch wir versuchen uns mit bestimmten Techniken und Instrumenten eine positive Wahrscheinlichkeit zu schaffen, dass unsere Trade Idee erfolgreich wird. Eine dieser Techniken ist die Charttechnik. Ein Chart ist die grafische Zusammenfassung bzw Darstellung des gehandelten (Börsen-)Kurses. Er lässt sich bspw als Linie oder Kerze darstellen. Die Charttechnik versucht nun, aus historischen Mustern und Formationen im Chart, die Entwicklung der zukünftigen Kurse vorherzusagen. Ist der Aktienkurs der Adidas-Aktie zum Beispiel drei Mal in den letzten Handelstagen auf die 100,00 EUR-Marke zugesteuert, aber danach immer wieder zurückgefallen, dann hat diese Marke für die Charttechniker einen Widerstand ausgebildet. Da die Aktie es momentan nicht schafft, über 100 EUR zu steigen, macht es dann wohl keinen Sinn, die Aktie (long) zu kaufen und damit auf weiter steigende Kurse zu setzen. Vielleicht wäre es sogar sinnvoller, die Aktie „leer zu verkaufen“, also auf fallende Kurse zu setzen (short). Ein anderes Beispiel, dieses Mal für den DAX. Du siehst zum einen die Entwicklung der letzten Tage und Wochen. Hier bildet eine Kerze den Verlauf eines Handelstages ab. Zum anderen siehst du rote und grüne Kerzen. Grüne Kerzen bedeuten einen steigenden Tagesverlauf, rote Kerzen einen negativen Verlauf bzw Tagesabschluss (in Relation zum Tagesstart).



Ganz rechts siehst du den Kurs, zu dem der DAX jeweils gehandelt wurde. Der DAX ist in diesem Bild von seinem Hoch bei ca 12400 Punkten schrittweise gefallen (im Tief bei ca 10793). Er hat sein Tief auf einer roten Linie gefunden, der sogenannten 200-Tage-Linie. Diese Linie ist ein typisches Instrument in der Charttechnik. Dort ist er nach oben hin abgeprallt. Ebenso typisch sind die Unterstützungs- und Widerstandslinien (hier die graue, horizontale Linie). Auch hier kann man eine gewisse Relevanz ableiten und damit bieten sich Trading-Gelegenheiten.

Wie kann man mit diesen Indikatoren nun erfolgreich traden?

Eins vorweg. Diese Indikatoren der Charttechnik sind kein „Wundermittel“, auf die 100% Verlass ist. Hüte dich auch vor Börsenbriefen, die dir die Super-Klappt-garantiert-Indikatoren verkaufen wollen. Glaube mir, es gibt niemals die volle Gewissheit, ob ein Kurs nun steigt oder fällt. Unser Job als Trader besteht darin, die höchstmögliche Gewissheit herauszufiltern und somit eine hohe Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinntrade zu erarbeiten, aber die Chancen dafür werden nie bei 100% stehen. Die besten Chancen hat man, wenn man weiß, wo die meisten Marktteilnehmer ihre Orders platzieren und in welche Richtung sie dort handeln wollen (long oder short). Das ist wichtig denn Kurse steigen, wenn die Mehrheit am Markt kauft (umgekehrt fallen die Kurse, wenn mehr Verkäufer als Käufer da sind). So ganz stimmt diese Aussage auch nicht. Denn letztendlich wird der Kurs durch die Marketorders bewegt, die ohne Limit direkt ins Orderbuch fließen. Gibt es mehr Leute, die zu immer höheren Kursen Marketorders platzieren, steigt der Kurs (und umgekehrt). Um diese Zonen im Chart finden zu können und damit die Chancen auf einen erflgreichen Trade zu erhöhen, brauchen wir die Charttechnik in Form von Widerstands- und Unterstützungslinien, gleitenden Durchschnitten und Oszillatoren. Hier müssen wir nicht weiter ins Detail gehen. Einen umfangreichen Beitrag zur Chartanalyse findest du hier. Bevor wir uns dem 7-Schritte-Plan widmen, möchte ich noch kurz auf einen wichtigen Aspekt im Trading eingehen, der zum Thema „Traden lernen“ definitiv dazugehört. Gemeint sind die verschiedenen Zeiteinheiten. Du wirst irgendwann mal Trader hören die sagen: „Ich handel nur im 5-Minuten-Chart“ oder „Ich schaue mir nur den 4-Stunden-Chart an und treffe dann meine Trade-Entscheidungen.“ Damit meinen Trader die zeitliche Einstellung des Charts bzw. die Anzeige der Kerzen. Ich kann mir den Chart also so anzeigen lassen, dass eine Kerze den Kurs einer Minute, 5 Minuten, 15, Minuten, 1 Stunde, 4 Stunden, 1 Tag, usw. abbildet. Wir erinnern uns daran, dass der Chart letztendlich die grafische Darstellung des (historischen) Orderbuchs ist. Also dem Buch, wo sämtliche Kauf- und Verkaufsaufträge zu dem gehandelten Wertpapier eingehen und abgearbeitet werden. Wenn du später ein Konto bei einem Broker eröffnest oder dich regelmäßig auf Portalen wie Onvista herumtreibst, dann wirst du die unterschiedlichen Zeiteinstellungen des Charts schon kennen lernen. In welcher Zeiteinheit du später handeln wirst, kommt auf deinen Trading Stil an und wie wohl du dich dort fühlst. Ein besser oder schlechter gibt es nicht. Klar ist, wer scalpt wird in niedrigen Zeiteinheiten wie den Minutencharts unterwegs sein, während Swingtrader die Stunden und Tagescharts (nicht intraday Charts) bevorzugen. Wichtig zu wissen ist, dass der Trend im 5 Minutenchart deutlich long sein kann, während im 4-Stunden-Chart ein klarer Abwärtstrend zu sehen ist. Eine Faustformel dazu: Die höheren Zeiteinheiten (ab Stundenchart) sind zuverlässiger und zeigen weniger Fakes als die Minutencharts. Eine sinnvolle Vorgehensweise ist, die kleineren Zeiteinheiten mit den großen abzugleichen und nur zu handeln, wenn beide in die selbe Richtung gehandelt werden. Nun haben wir bereits eine Menge Basiswissen und Charttechnik erarbeitet. Es ist Zeit, detaillierter in die Praxis zu gehen.



Traden lernen – Der 7-Schritte-Plan


Der 7-Schritte-Plan zeigt dir ein mögliches Vorgehen, um das erlernte Basiswissen in die Trading Praxis umzusetzen. Ob du bereit für Trading bist, weißt nur du und dir muss immer klar sein, dass nur DU die Verantwortung für das Ergebnis trägst! Denke daran, dass du speziell bei Hebelinstrumenten wie CFDs ein hohes Risiko hast, mehr als deine Einlagen zu verlieren. Es ist also keine Schande zu sagen, dass du für Trading vielleicht nicht gemacht bist. Schauen wir uns nun aber den 7-Schritte-Plan an und aus welchen Teilbereichen er besteht.
  • Zielsetzung festlegen und Finanzinstrument wählen
  • Trading Broker auswählen und Konto eröffnen
  • Trading Strategie entwickeln
  • Risikomanagement anwenden
  • Tagebuch anlegen
  • Gezieltes Fachwissen aufbauen
  • Trading Prozess implementieren
Den 7 Schritte Plan kannst du dir jetzt kostenlos im klassischen PDF Format runterladen.